Berlinale-Partys

Zwischen Champagner und Detox - die Berlinale feiert

Die Berlinale feiert sich warm. An den ersten Tagen des Festivals haben die Prominenten einen echten Partymarathon vor sich.

Berlin. In der gewohnt beeindruckenden Kulisse des Hotels „Das Stue“ an der Drakestraße am Rande des Tiergartens wurde am Donnerstagabend auf Einladung der Bertelsmann Content Alliance die Berlinale Opening Night gefeiert. Trotz gerade gestarteter Dreharbeiten hatten sich dort unter anderen die Hauptdarsteller von „Ku’damm 63“, Sonja Gerhardt, Sabin Tambrea und August Wittgenstein verabredet. Trystan Pütter war als DJ des abends sogar zum Arbeiten da. Er habe gerade frei und könne die Filmfestspiele deshalb ganz losgelöst genießen, verriet „Das Boot“-Hauptdarsteller Rick Okon.

Eine Stärkung nach den Ausschweifungen der ersten Nacht bot am Freitagmittag der Empfang der bayerischen Filmförderung in der Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund an der Behrenstraße. Nur ein paar ausführliche Reden trennten Gäste wie Detlev Buck, Maximilian Brückner, Iris Berben und Florian David Fitz vom herzhaften Bü­fett. So lange wollte Matthias Schweighöfer nicht bleiben. Die Kinder seien krank, deshalb beschränke sich die Berlinale für ihn in diesem Jahr auf nur wenige Termine. Dazu gehört seine eigene Party am Montagabend im Neuzeit Ost in Friedrichshain. Der 38-Jährige war gerade mehrere Wochen in Los Angeles, wo er einen neuen Film vorbereitet.

Zu wahlweise Detox oder Champagner hatten im Anschluss Designerin Lili Radu und Filmemacherin Anika Decker ins erste Obergeschoss des „Borchardt“ an der Französischen Straße geladen. „Um diese Uhrzeit kann jeder selbst entscheiden, was er lieber möchte“, so Radu. „Detox wegen gestern“, fand Schauspielerin Merle Collet und griff zu einem Ingwer-Smoothie.

Noch im Detox-Modus nach sieben Wochen Urlaub in Brasilien war auch Jannik Schümann. Er habe sich eine Auszeit von Nachrichten und all dem Rummel des Filmgeschäfts gegönnt. „Das hat sehr gut getan.“ Die Berlinale wolle er deshalb ruhig angehen lassen. Den Partyabend eröffnete am Freitag L’Oréal Paris mit seiner „Room No. 311“-Bar in der Alten Münze am Alexanderplatz. Wie schon am Vortag Veronica Ferres, hatte sich auch Kollegin Jenny Elvers für die Option Kind statt Date entschieden und war mit ihrem Sohn Paul gekommen. „Der macht wenigstens, was ich sage“, scherzte sie. „Noch.“