Veranstaltung

Auf der Berlinale trifft die Politik auf die Filmbranche

Die Film- und Medienstiftung NRW lädt zu ihrem traditionellen Empfang bei den Filmfestspielen.

Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer

Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer

Foto: Jörg Krauthöfer

Berlin. Wim Wenders war der erste, der eine Stunde bevor es eigentlich los gehen sollte den grauen Teppich auf dem Empfang des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnete. Gut gelaunt lächelte der Regisseur in die Kameras der Fotografen. Die Promidichte war groß bei der Veranstaltung der Film- und Medienstiftung NRW in der Landesvertretung an der Hiroshimastraße.

Tom Schilling war noch immer mit seiner Rolle als Bertold Brecht beschäftigt. „Ich habe lange überlegt, ob ich das Angebot annehmen soll, so großen Respekt habe ich vor der Rolle“, so der Schauspieler. Jürgen Vogel scherzte mit den Journalisten. „Meine wilde Partyzeit ist vorbei“, so der Schauspieler „ich feiere nur noch selten und wenn, dann privat“. Er sei dieses Jahr nur zwei Tage auf der Berlinale dabei, da er gerade viel arbeite.

Auch Heike Makatsch, Ruby O. Fee, Ulrich Noethen, Max von der Groeben, Mario Adorf, Trystan Pütter und Paula Beer waren zu Häppchen und Wein gekommen.

Auch bei dieser Party war der Abschied von Berlinale Direktor Dieter Kosslick ein großes Thema. „ Ich kannte Dieter schon lange vor seinen Berlinale Jahren“, sagte Wim Wenders. Er habe sich den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, um zu gehen, jetzt sei er noch „voll im Saft“.

Jürgen Vogel erinnerte sich an einen Moment mit Dieter Kosslick, als dieser bei einem Filmgespräch in seinem Büro spontan die Gitarre heraus holte und ein Lied spielte. Das habe ihn damals sehr beeindruckt.

Einen Tipp für Schauspieler und auch Nicht-Schauspieler gab Max von der Groeben auf den Weg, bevor er sich in das Gedränge schob: „Ich empfehle allen, die unbedingt ihr Ziel erreichen wollen, jeden Tag ein wenig dafür zu tun. Dabei bleiben, dann erreicht man auch seine Ziele.“ So der Jungschauspieler.