Eröffnungsgala

Western eröffnet die 61. Berlinale

Mit dem Schaulaufen auf dem roten Teppich hat die 61. Berlinale begonnen. Zur Gala mit dem Eröffnungsfilm "True Grit" kam auch Hauptdarsteller und Oscar-Preisträger Bridges. Zu dem zehntägigen Festival haben sich zahlreiche weitere Topstars angekündigt.

Zur Eröffnung der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist am Donnerstagabend Filmprominenz aus dem In- und Ausland zusammengekommen. Über den roten Teppich vor dem Berlinale Palast schritten unter anderen die Schauspieler Jeff Bridges, Josh Brolin und Hailee Steinfeld sowie die Regie-Brüder Joel und Ethan Coen, die von mehreren hundert Filmfans am Potsdamer Platz bejubelt wurden. Ihr für zehn Oscars nominiertes Westerndrama „True Grit“ läuft im Wettbewerb außer Konkurrenz und sollte bei der Eröffnungsgala gezeigt werden.

Zu den weiteren prominenten Gästen des Abends zählten Martina Gedeck, Senta Berger, Veronica Ferres, Heike Makatsch, Marie Bäumer, Wim Wenders, Axel Prahl, Christine Neubauer, Mario Adorf, Andreas Dresen, Michael Ballhaus, Anna Loos, Jan Josef Liefers, Iris Berben sowie die Mitglieder der Jury, zu der unter anderen die Schauspielerinnen Isabella Rossellini und Nina Hoss gehören. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), Jury-Präsidentin Rossellini und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick wollten das Festival eröffnen.

Oscar-Preisträger Bridges („Crazy Heart“) sagte auf dem roten Teppich, es gefalle ihm sehr, Western zu drehen, Pferde zu reiten - und natürlich auch, mit den Coen-Brüdern zu arbeiten. Jurorin Hoss sagte über den Film „True Grit“, der nicht im Rennen um die Bären ist, sie finde Western klasse und Bridges großartig und liebe die Coen-Brüder. Auch Kosslick bezeichnete Bridges als „cool“. Zugleich bekräftigte er, dass der Jury-Platz für den verurteilten iranischen Regisseur Jafar Panahi für diesen frei bleiben werde.

Bei der Berlinale stehen bis 20. Februar 385 Filme auf dem Programm. Das Wettbewerbsprogramm umfasst in diesem Jahr 22 Filme. 16 davon konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, darunter die deutschen Produktionen "Wer wenn nicht wir“ von Andres Veiel und „Schlafkrankheit“ von Ulrich Köhler.