Cyril Tuschi

Einbrecher stehlen Berlinale-Film über Chodorkowski

In die Arbeitsräume des Regisseurs Cyril Tuschi in Mitte ist eingebrochen worden. Die Täter stahlen seine Computer mit dem einem Dokumentarfilm über den russischen Regierungskritiker Michail Chodorkowski - offenbar gezielt.

Kurz vor der Berlinale-Premiere ist der Film „Khodorkovsky“ über den inhaftierten russischen Regierungskritiker Michail Chodorkowski gestohlen worden. Unbekannte seien in die Arbeitsräume des Regisseurs Cyril Tuschi in der Sophienstraße in Mitte eingebrochen, wie die Polizei sagte. Nach Angaben der Produktionsfirma wurden dabei zwei PCs sowie zwei Laptops gestohlen, auf denen die Endfassung des Films gespeichert war. Andere Wertsachen wurden bei dem Einbruch zurückgelassen, die Türen aufgebrochen, die Räume verwüstet.

Die Premiere am 14. Februar bei den Internationalen Filmfestspielen sei nicht gefährdet, da die Berlinale bereits eine Kopie habe, allerdings ohne deutsche Untertitel.

Die Berliner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Schon vor wenigen Wochen hatten Unbekannte eine Festplatte mit Teilen von Tuschis Dokumentarfilm aus einem Hotelzimmer gestohlen.

( dpa/sh )