Konzert

Phillip Poisel mit viel Gefühl und Herzschmerz in Berlin

| Lesedauer: 2 Minuten
Clara Andersen
Philipp Poisel bei seinem Konzert in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Philipp Poisel bei seinem Konzert in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Foto: Clara Andersen

Der Profi in Sachen Balladen und Herzschmerz begeisterte die Fans am Sonntagabend in der Max-Schmeling-Halle.

Berlin. Er ist der Profi, wenn es um Balladen und Herzschmerz geht - das bewies der deutsche Singer-Songwriter Philipp Poisel bei seinem „Neon“-Konzert am 1. Adventssonntag in der Max-Schmeling-Halle.

Mit leisen Gitarrenklängen und zerbrechlicher Stimme läutete Poisel zu dem Lied „Halt mich“ aus seinem Debütalbum „Wo fängt dein Himmel an?“ den gefühlvollen Abend ein.

Und was könnte zu Poisels darauffolgender Begrüßung: „Schön, euch zu sehen, Berlin. Es ist ein Wunder, dass ihr da seid!“, besser passen als das Lied „Wunder“?! Dass Poisel den Liedtext live und in Farbe noch mehr vernuschelte als in Stereo, schien die Fans nicht zu stören. Sie klatschten begeistert zu den Schlagzeugbeats und genossen den Song aus Poisels „Neon“-Album in vollen Zügen.

Philipp Poisel in Berlin: Gefühlvoll, sehnsüchtig oder voller Leichtigkeit

Mal gefühlvoll, mal sehnsüchtig und mal voller Leichtigkeit stimmte Poisel einige seiner älteren Lieder wie „Roman“ und „Wie du“ an. Begleitet von seiner Band und mit seiner durchdringender Stimme traf er die Fans mitten ins Herz. „Seine Texte sind so ehrlich und berühren einfach“ meinte ein Fan begeistert.

Das ist auch auf Poisels neuestem Album „Neon“ nicht anders: Introspektiv wendet er sich darin ganz den eigenen Gefühlen und dem Wesentlichen des Lebens zu. Unter diesem Motto stand auch das Berliner Konzert am Sonntag. Poisels Frage: „Wollt ihr denn jetzt auch ein paar Lieder von meiner neuen CD hören?“, beantwortete das Publikum daher mit lautem Gejubel. Zu dem Liebeslied „Auge des Sturms“ bewegten die Fans andächtig ihre Arme hin und her und sangen mit Poisel zusammen „Ohne dich will ich nicht sein“.

Aber natürlich hätten die Fans die Max-Schmeling Halle am Sonntag nicht verlassen können, ohne nicht noch die bekanntesten Songs von Poisel zu Ohren zu bekommen. Mit „Wie soll ein Mensch das ertragen?“, „Eiserner Steg“ und „Erkläre mir die Liebe“ gelang Phillip Poisel somit ein gelungener Abschluss eines Abends voller Herzschmerz.