Konzert in Berlin

Bastille in Berlin: Dystopische Lyrics und poppige Beats

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Clara Andersen
Bastille-Frontmann Dan Smith auf der Bühne (Archivbild).

Bastille-Frontmann Dan Smith auf der Bühne (Archivbild).

Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Bruna Prado

Die britische Indie-Rockband Bastille begeistert am Sonntagabend in der Verti Music Hall in Berlin.

Berlin. Sie meistern seit Jahren erfolgreich den Spagat zwischen Indie und Mainstream. Auch die Berliner Fans konnte die britische Indie-Rockband Bastille mit diesem Erfolgsrezept am Sonntagabend bei ihrem Konzert in der Verti Music Hall von den Sitzen reißen.

„Wie geht es euch Berlin?“, fragte Sänger Dan Smith mit britischem Akzent und verschmitztem Lächeln das Publikum gleich zu Beginn. Der ohrenbetäubende Jubel der Fans schien ihm als Antwort zu gefallen, und als im nächsten Moment der Song „Distorted Light Beam“ erklang, war das Konzert in vollem Gange.

Der stetige Wechsel von tanzbaren Ohrwurmliedern wie „Plug in…“ einerseits und emotionalen Songs wie „No Bad Days“ andererseits fand bei den Fans großen Anklang. „Die haben es einfach drauf“, meinte der Fan Leo T.

Das zeigte die britische Band am Sonntag nicht nur in älteren Liedern wie „Oblivion“ und „Quarter Past Midnight“. Natürlich durften auch Songs von Bastilles neuestem Album „Give Me The Future“ nicht fehlen, schließlich handelt es sich dabei um den Anlass ihrer aktuellen Tour.

Als roter Faden zog sich eine dystopische Zukunft und das Leben im digitalisierten 21. Jahrhundert durch die Lieder des Abends.

Trotz bewegender Lyrics wie im namensgebenden Song „Give Me The Future“, bei denen sich das Publikum eher ruhiger zeigte, schafften es die vier Briten, mit ihren eingängigen Melodien und einprägsamen Texten für eine ausgelassene Partystimmung zu sorgen. „You’re fucking awesome, Berlin“, verkündete Smith dann auch, während er zu dem altbekannten Songs „Happier“ wild auf der Bühne tanzte.

Nicht zuletzt waren es neben Bastilles musikalischer Leistung aber natürlich auch die wahnsinnige Lichtershow mit mehreren Videoclips und die leicht elektronischen Elemente, die die Fans in ihren Bann zogen.