Staatsoper für alle

Bebelplatz steht wieder allen offen

Staatsoper für alle: Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle auf dem Bebelplatz.

Staatsoper für alle: Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle auf dem Bebelplatz.

Foto: Maurizio Gambarini / FUNKE Foto Services

Nach Corona: „Staatsoper für alle“ lädt im Juni erneut kostenlos zu Oper und Konzert.

Berlin. Auf den Bebelplatz lädt die Staatsoper Unter den Linden alljährlich das Berliner Publikum ein. Diesmal findet das Wochenende mit „Staatsoper für alle“ am 18. und 19. Juni statt. Es gibt eine „Turandot“-Opernübertragung aus dem Opernhaus hinaus auf den angrenzenden Platz sowie ein Live-Konzert auf der Open-air-Bühne zu erleben.

Das Besondere in diesem Jahr ist sicherlich, dass in der gegenwärtigen Pandemielage alle Beschränkungen fallen und wirklich wieder alle kommen können. Die beschränkte Platzkapazität und die Kartenpflicht sind aufgehoben. Der Eintritt ist für Besucher kostenfrei.

Im vergangenen Jahr hatte man 60 Stuhlreihen auf dem Bebelplatz aufgebaut, und die rund 3500 Gäste mussten arg lange Schlangen und Sicherheitskontrollen überwinden, um auf ihre Plätze zu gelangen. Wer es benötigt, muss sich jetzt im Juni wieder selbst um seine Sitzgelegenheit kümmern. Verschiedene Varianten sind denkbar. Zufälligerweise findet am 18. Juni auch der Internationale Tag des Picknicks statt. Aber es kann eng werden. Vor der Pandemie, 2019, wurden 45000 Besucher auf und um den Bebelplatz gezählt. „Staatsoper für alle“ wird zum 16. Mal stattfinden.

Es liegt ein Hauch von Exklusivität in der Berliner Luft. Die Premiere von Puccinis Oper „Turandot“ wird Altmeister Zubin Mehta ab 18 Uhr dirigieren. Die Regie stammt von Philipp Stölzl, den viele eher als Filmregisseur von „Schachnovelle“ oder „Der Medicus“ kennen. Die Sängerbesetzung ist exquisit. Das Programm für das Live-Konzert der Staatskapelle unter Leitung von Daniel Barenboim wird noch bekannt gegeben.