Open Air Konzert

„Stars for free“: Sänger begeistern in der Wuhlheide

Sieben Stunden tanzen, singen, jubeln: Lena, Sido und Sarah Connor singen bei „Stars for free“ in der Wuhlheide.

Ein Himmel voller Konfetti und gute Stimmung beim Konzert „Stars for free“ in der Wuhlheide.

Ein Himmel voller Konfetti und gute Stimmung beim Konzert „Stars for free“ in der Wuhlheide.

Foto: DAVIDS/Sven Darmer

Der Himmel ist voller gelber und roter Konfettischnipsel und Lukas Rieger kaum zu sehen, als er auf die Bühne stürmt. Mit den Worten „Berlin, seid ihr gut drauf?“ eröffnet der 20-jährige Pop-Sänger am Sonnabendnachmittag das Mammutkonzert „Stars for free“ in der Parkbühne Wuhlheide. Für das Gratis-Open-Air des Radiosenders 104.6 RTL wurden 17.000 Tickets vorab verschenkt oder verlost.

Rieger, der auch „deutscher Justin Bieber“ gilt, tänzelt über die Bühne und feuert die Menge an: „Ich will euch alle hören!“ Doch bis das Konzert an Fahrt gewinnt, dauert es eine Weile. Einzig die Mädchen in der ersten Reihe hinter dem Absperrgitter kreischen und tanzen mit.

Binnen sieben Stunden sollen insgesamt zehn Acts spielen, für den späten Abend sind unter anderem Sido, Sarah Connor und Lena Meyer-Landrut angekündigt. Als zweiter betritt Matt Simons die Bühne. Bekannt wurde der amerikanische Singer-Songwriter durch die niederländische Version von „Gute Zeiten. Schlechte Zeiten“, bei dem sein Lied „With you“ verwendet wurde – der Durchbruch für den 32-Jährigen. Bei seinem Song „Lose Control“ verlässt er das Klavier, singt stehend, während die Band im Hintergrund spielt, langsam wird es auch voller. Doch dann ist es auch schon wieder Zeit für den nächsten Star.

Und der war bereits für den Grammy nominiert: Justin Jesso. Der amerikanische Sänger steht allein mit seiner Gitarre auf der Bühne. Bei seinem Song „Let it be me“ ruft er alle zum Mitklatschen auf, was ihm gelingt: Mit knallorangefarbenen Plastikhänden klatschen die Zuschauer mit. Mit seinem Song „Getting closer“ gewinnt er das Publikum völlig für sich, nicht wenige singen mit. Die Wuhlheide ist jetzt deutlich voller, die Stimmung ausgelassen – ideal für den folgenden Auftritt der amerikanischen Rockband Welshly Arms.