Ausstellungen in Berlin

Gallery Weekend 2019 - Was Sie nicht verpassen dürfen

Die Berliner Morgenpost gibt Tipps für dieses Wochenende, an dem 45 Berliner Galerien öffnen.

Die Galerie Wentrup an der Charlottenburger Knesebeckstraße zeigt Werke von Florian Meisenberg und David Renggli.

Die Galerie Wentrup an der Charlottenburger Knesebeckstraße zeigt Werke von Florian Meisenberg und David Renggli.

Foto: Reto Klar

Es ist wieder so weit: Das Gallery Weekend, einer der wichtigsten Termine der Berliner Kunstszene, lockt Besucher am Wochenende – Freitag 18-21 Uhr, Sonnabend und Sonntag, 11-19 Uhr – in 45 Galerien. Eine Auswahl.

„LIFE, LIBERTY, and the PURSUIT of HAPPINESS“ in der Galerie Friese

Die Galerie Friese zeigt mit der Galerie Kicken Arbeiten des Fotografen Robert Frank, des Malers und Fotografs Saul Leiter, des Zeichners Saul Steinberg und des Malers William N. Copley. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit amerikanischer Gesellschaft und Alltagskultur. Besonders ins Auge fallen die Fotografien. Saul Leiters Aktfotografien kommen fast wie Gemälde daher, sehr nah und intim. Im Gegensatz dazu stehen Robert Franks dokumentarische Fotografien, die eine raue, ungeschönte Wirklichkeit abbilden.

Friese, Meierottostraße 1, Wilmersdorf

Florian Meisenberg & David Renggli in der Galerie Wentrup

Die Galerie Wentrup ist in neue Räume an der Knesebeckstraße gezogen. Dort kann man bis zum 1. Juni die großformatigen Arbeiten der Künstler Florian Meisenberg und David Renggli betrachten. Im Mittelpunkt der Arbeiten beider Künstler stehen die Struktur und das Material der Leinwand.

Wentrup, Knesebeckstraße 95, Charlottenburg

„Urbilder“ im Kunsthandel Wolfgang Werner

Die Galerie Kunsthandel Wolfgang Werner zeigt am Wochenende und noch bis zum 29. Juni Gemälde und Zeichnungen des Malers Richard Oelze. Oelze gehört zu den bedeutendsten deutschen Vertretern im Kreis der Pariser Surrealisten. Die Bilder, die wie aus Träumen gefallen scheinen, entstanden alle in den 1950er- und 1960er-Jahren.

Kunsthandel Wolfgang Werner, Fasanenstraße 72, Charlottenburg

Daniel Knorr „Dip in the Past“ in der Galerie Meyer Riegger

Meyer Riegger präsentiert Arbeiten von Daniel Knorr. Im Mittelpunkt stehen bei ihm die Fragen nach der Materialisierung von Geschichte und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Knorr zeigt Werke aus der Reihe „Depression Elevations“ und skulpturale Arbeiten aus der namensgebenden Werken „dip in the past“.

Meyer Riegger, Schaperstraße 14, Wilmersdorf

Fischli und Weiss in der Galerie Sprüth Magers

Als Highlight des Gallery Weekends zeigt die Galerie Sprüth Magers in Mitte das Werk „Haus“ des Schweizer Künstler Duo Fischli Weiß. Das „Haus“ bildet das Kernstück der Ausstellung, das Peter Fischli und David Weiss erstmals für die Skulptur Projekte Münster 1987 entwickelten und dann in New York und Mexico City zeigten.

Sprüth Magers, Oranienburger Straße 18, Mitte

Aurel Scheibler zeigt Wilhem Nay

In der Galerie Aurel Scheibler werden die Spätwerke von Wilhelm Nay aus den Jahren 1965 bis 1968 gezeigt. Die Galerie zog 2012 in geschichtsträchtige Räume am Schöneberger Ufer in Tiergarten. Das Haus, 1911 für den Verein der Berliner Künstler entworfen, diente später auch dem Kunsthändler Ferdinand Möller und den Galeristen Karl und Josef Nierendorf als Ausstellungsraum.

Aurel Scheibler, Schöneberger Ufer 71, Tiergarten

„Some other life“, Galerie Schipper

Ein Highlight ist die Ausstellung von Ryan Gander bei Esther Schipper. Der britische Konzeptkünstler präsentiert neue Werke, Skulpturen, Installationen und Videoinstallationen, in denen er sich mit Licht und Erleuchtung auseinandersetzt. Es ist bereits die zweite Einzelausstellung, die der Künstler in der Galerie Esther Schipper präsentiert.

Esther Schipper, Potsdamer Straße 81E, Tiergarten