Kultur

„Im Wintergarten“ von Edouard Manet, 1878/79

„Neben Caspar David Friedrich und der Malerei der deutschen Romantik ist die Sammlung der Impressionisten ein Hauptmagnet für die Nationalgalerie. Der ,Wintergarten‘ ist eines der berühmtesten Gemälde dieses Malers aus Frankreich. Interessant ist das Sammlungsgeschichtliche daran: Es ist der weltweit erste Manet, der je für ein Museum angekauft wurde. Hugo von Tschudi wurde 1896 als Direktor der Nationalgalerie berufen, reiste kurz darauf mit seinem Freund Max Liebermann nach Paris, wo sie eine große Tour durch Museen und Galerien machten. Tschudi kaufte einige bedeutende Werke an. Liebermann, der den Impressionismus in Deutschland zu eigener Blüte brachte, war dabei beratend tätig. Der Ankauf war zu diesem frühen Zeitpunkt eine Besonderheit, weil der Impressionismus zwar in Frankreich geboren wurde und sich dort eta­blierte, aber von Museumsseite erst später international anerkannt wurde. Damit war die Nationalgalerie in einer Vorreiterrolle und auf einen Schlag eines der modernsten Häuser für zeitgenössische Kunst überhaupt. Allerdings strebte der Kaiser eine größere Kontrolle über die Ausrichtung der Nationalgalerie an und ließ sich Ankäufe wie Schenkungen vorlegen. Dieser Streit führte dazu, dass Tschudi nach München ging.

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