Berlin

Schauspieler Wolfgang Völz gestorben

Der beliebte Schauspieler starb im Alter von 87 Jahren in Berlin. Er war als Schauspieler wie als Synchronsprecher bekannt.

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Der Schauspieler Wolfgang Völz ist tot. Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ verstarb der beliebte Schauspieler am 2. Mai im Alter von 87 Jahren in Berlin.

Wolfgang Völz wurde am 16. August 1930 in Danzig geboren. Nach seiner Schauspielausbildung debütierte er 1950 in Schillers „Don Carlos“ am Landestheater in Hannover. In den 50er-Jahren drehte er neben Stars wie Hans Albers und Gert Fröbe Kinofilme. Er war in Serien wie „Stahlnetz“ und „Raumpatrouille Orion“ zu sehen. Einen seiner größten Erfolge feierte er mit der Serie „Graf Yoster gibt sich die Ehre.“ Völz war auch als Synchronsprecher erfolgreich. Er lieh seine Stimme unter anderem Peter Ustinov, Mel Brooks und Walter Matthau – und auch der Comicfigur des „Käpt’n Blaubär“.

Bereits 2016 erlitt Wolfgang Völz einen Schlaganfall. Doch er erholte sich wieder, nur das Gehen fiel ihm auch nach der Reha noch schwer. „Wolfgang hat den Schlaganfall ganz gut weggesteckt und lebt jetzt ganz glücklich vor sich hin“, erzählte seine Frau Roswitha im September 2016 der „Bild“-Zeitung. Von da an genoss er das Leben als Rentner.

Völz hinterlässt seine Frau Roswitha und die beiden Kinder Benjamin und Rebecca. Beide Kinder sind auch als Synchronsprecher aktiv. Der Enkel von Wolfgang Völz, Daniel, war in der achten Staffel der RTL-Show „Der Bachelor“ zu sehen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigt Völz als "Volksschauspieler im besten Sinne des Wortes". Müller weiter: "Völz war ein großer Könner auf der Bühne, vor der Kamera und im Tonstudio, der seinen Fans, der Theaterstadt Berlin und allen Berlinerinnen und Berlinern fehlen wird." Und weiter: "Die Berlinerinnen und Berliner trauern um einen großen Schauspieler und einen couragierten Mitbürger. Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei seiner Familie, seinen Freunden und Kolleginnen und Kollegen.“

Urige Type, markante Stimme: Zum Tod von Wolfgang Völz

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