Kultur

Erstes Ansitzen im Kino für zehn Tage Ausnahmezustand

Die Leserjury der Morgenpost bereitet sich aufs Festival vor

Die ganze Berlinale über ins Kino gehen,so viele Filme gucken, wie man schafft, und das alles ohne lästiges Anstehen für die Tickets: Für zwölf Leser unserer Zeitung wird dieser Traum wahr. Sie bilden die Leserjury der Berliner Morgenpost. Jeden Tag werden sie, wie die Juroren der „großen“, Internationalen Jury um den Präsidenten Tom Tykwer, die 19 Beiträge des Wettbewerbs sichten und am Ende über den Publikumsfavoriten entscheiden.

Die Juroren in diesem Jahr sind: Jacqueline Blösch (52, Fachangestellte Filmarchiv des Bundesarchivs), Kristin Büchner (70, Pensionärin), Anke Herzog (53, Eventmanagerin), Wolfgang Jungermann (51, Beschäftigter im Fernmeldedienst), Ingrid Kaatz (75, pensionierte Lehrerin), Alexandra Nagel (47, Kaufmännische Assistentin), Chiara Santjer (20, Studentin der Psychologie), Inge Schumacher (68, pensionierte Lehrerin), Derek Stotz (28, Student der Literatur), Felix Waszak (21, Student Film- und Fernsehregie), Gerald Wohlschieß (55, Krankenpfleger) und Angelika Zitzelsberger-Schlez (74, Psychoanalytikerin).

Die Jury hat schon mal Probe gesessen im Kino. Allerdings erst mal im intimeren Club-Kino im Zoo Palast, um sich kennenzulernen und zu erfahren, was so alles auf sie zukommt. Auf dem Festival werden sie dann im großen Berlinale Palast sitzen. Und zwei bis drei Wettbewerbsfilme schauen. Am Ende wird aus den 19 Beiträgen der Publikumspreis gekürt. Verliehen wird der Preis am Sonnabend, den 25. Februar, um 12 Uhr im „Hyatt Hotel“, zusammen mit anderen unabhängigen Preisen. Der Leserpreis wird seit 1974 verliehen und ist der älteste Publikumspreis der Berlinale. Zuletzt ging er 2017 an „Körper und Seele“, der auch den Goldenen Bären gewann.

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