Kultur

Die Syrerin Rasha Habbal ist erste Torschreiberin

Wenn der Krieg kommt, sagt sie mit hochgezogenen Augenbrauen, dann bist du plötzlich kein Zuschauer mehr. Dann wird dein Leben auf den Kopf gestellt, dann ist nichts mehr wie zuvor. Rasha Habbal weiß das. Sie ist vor drei Jahren vor dem Krieg in ihrer syrischen Heimat nach Europa geflohen, mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn. Wie sich das anfühlt, die Flucht, die schlimmen fünf Stunden zwischen der türkischen und der griechischen Küste, die Ungewissheit, ob man je ankommt, das kann man nachlesen. Denn Habbal schreibt darüber, meistens Lyrik, aber nun plant sie ihren ersten Roman. Das wird unterstützt durch die Stiftung Brandenburger Tor, die Habbal nun zur ersten Torschreiberin am Pariser Platz erklärt hat. Wie bei einem Stadtschreiber-Stipendium können Schriftsteller im Exil mit der Förderung sechs Monate an ihren literarischen Projekten arbeiten, zwei Monate davon in Berlin. „Wir möchten, dass Berlin als ein Ort der Sicherheit wahrgenommen wird, das Brandenburger Tor als Symbol der Freiheit“, sagt Stiftungsgeschäftsführer Pascal Decker bei der Vorstellung. Deswegen richte man sich mit dem neuen Stipendium an Schreibende, die in ihrer Heimat bedroht und verfolgt wurden. So wie Habbal.

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