Kultur

Parzinger zieht positive Bilanz zum Kulturschutzgesetz

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat eine positive Bilanz zum neuen, anfangs sehr umstrittenen Kulturgutschutzgesetz gezogen. Die seit einem Jahr gültige Neuregelung habe die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern in Deutschland vorgehen zu können, erklärte Stiftungspräsident Hermann Parzinger. "Durch die Novellierung ist nun erstmals auch die Möglichkeit strafrechtlicher Konsequenzen gegeben – illegaler Handel ist nun kein Kavaliersdelikt mehr." Es sei zu beobachten, dass in Deutschland archäologische Objekte aus dem östlichen Mittelmeerraum in beträchtlichem Umfang zum Kauf angeboten werden, darunter auch zahlreiche Objekte aus dem Irak und aus Syrien.

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