Kultur

104.6 RTL hat in Berlin die meisten Hörer

Antenne Brandenburg hält Spitzenplatz in der Region

Antenne Brandenburg bleibt der Radiosender mit den meisten Hörern in der Region Berlin-Brandenburg. Werktags schalten durchschnittlich 164.000 Hörer in der Stunde die werbeführende Welle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) ein, wie die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Das sind 23.000 Hörer weniger als bei der vorausgegangenen Erhebung im März. „Die Marktführerschaft in der Region für Antenne Brandenburg und die Zuwächse bei radioBerlin 88,8, Radioeins und Inforadio haben sich die Kolleginnen und Kollegen hart erarbeitet“, sagt RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle. Antenne hält die Spitzenposition bereits im fünften Jahr in Folge und bleibt auch in Brandenburg selbst Marktführer (127.000).

104.6 RTL verteidigt Platz zwei in der Region. Der Privatsender gab 2000 Hörer ab und bringt es nun auf 158.000 in der Durchschnittsstunde. In der Hauptstadt ist 104.6 RTL mit 98.000 Hörern weiterhin die Nummer 1. In der werberelevantesten Zielgruppe der 14-49-Jährigen bestätigt der Sender mit 110.000 Hörern seine Marktführerschaft in Berlin und Brandenburg. Als einziger Sender liegt 104.6 RTL damit über der magischen Grenze von 100.000 Hörern. Geschäftsführer Stephan Schmitter: „Wir feiern in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum von 104.6 RTL. Diese Einschaltquoten sind ein tolles Geburtstagsgeschenk unserer Hörer und eine großartige Leistung des Teams.“

Insgesamt musste auch BB Radio bei der Hörerzahl in der Region Federn lassen (minus 6000) und verbucht jetzt 131.000 Hörer pro Durchschnittsstunde. Deutlich wachsen konnte der private Berliner Rundfunk 91.4, der um 10.000 auf 145.000 Hörer zulegte. Auf dem Berliner Radiomarkt ist 91.4 mit 89.000 Zuhörern die Nummer zwei. „Wir haben einen Lauf, anders kann man’s nicht sagen“, sagt Programmdirektor Armin Braun. Leicht wachsen konnte auch die RBB-Welle radioBerlin 88.8, die in der Region rund 111.000 Menschen erreicht. Das sind 11.000 mehr als zuvor. Für radioeins vom RBB wurden werktags 99.000 Hörer in der Stunde ermittelt, was einen Zuwachs um 3000 bedeutet. Das Inforadio, ein Wortprogramm, erreicht insgesamt 47.000 Hörer, das sind 3000 mehr. Fritz hingegen kommt auf 67.000 Hörer, was einen Verlust von 1000 Hörern bedeutet. 105’5 Spreeradio erreicht 69.000 Hörer.

Für die aktuelle Media-Analyse wurden über mehrere Monate hinweg rund 70.000 Telefoninterviews geführt. Unter der Woche hören knapp 79 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab zehn Jahren (57,004 Millionen) täglich Radio. Dies ist ein Zuwachs von fast 900.000 Menschen im Vergleich zur vorigen Erhebung vom März dieses Jahres. Die tägliche Hördauer liegt im Schnitt bei 190 Minuten.