Kultur

Ai Weiwei in Wien: Kunstwerk aus Rettungswesten

Eine etwa 400 Jahre alte chinesische Ahnenhalle und ein Kunstwerk aus 1005 gebrauchten Rettungswesten stehen im Mittelpunkt einer Schau des Konzeptkünstlers Ai Weiwei in Wien. Unter dem Titel „translocation – transformation“ thematisiert der Chinese Veränderungsprozesse, die durch Vertreibung und Migration ausgelöst werden. Gerade die auf den griechischen Inseln von Flüchtlingen zurückgelassenen Rettungswesten seien ein Symbol. „Das erzählt so viel über unsere Zeit“, meinte Ai Weiwei am Mittwoch zur Ausstellungseröffnung. Der spätestens seit seinem Auftritt bei der Documenta 2007 auch in Deutschland bekannte Künstler hat die Rettungswesten auf 201 schwimmende Ringe im Park des Belvedere verteilt.