Kultur

Endspurt bei der Elbphilharmonie in Hamburg

Ein halbes Jahr vor der Eröffnung ist das „Herzstück“ der Elbphilharmonie, der große Konzertsaal, am Donnerstag vom Baukonzern Hochtief an die Stadt Hamburg übergeben worden. Nun folgt noch die Endabnahme des Gebäudes zum 31. Oktober, bevor das spektakuläre Konzerthaus im Hamburger Hafen am 11. Januar eröffnet werden soll. „Wir sind endgültig auf der Zielgeraden“, sagte Generalintendant Christoph Lieben-Seutter. Der Kartenverkauf sei fulminant gestartet, die Vorfreude auf die Eröffnung groß. Jahrelange Verzögerungen und eine Kostenexplosion hatten den Bau lange überschattet. Neben Restarbeiten stehen in den nächsten Wochen die Abnahme des Saals und der technische Probebetrieb im Vordergrund. Im Spätsommer wird das NDR Elbphilharmonie Orchester erstmals proben. Der Saal mit 2150 Plätzen, der einmal zu den zehn besten der Welt gehören soll, ist nach dem Weinberg-Prinzip gebaut, mit einer Bühne in der Mitte, die von terrassenförmigen Publikumsrängen umgeben ist. Die Kosten waren von 77 auf 789 Millionen Euro gestiegen. Ursprünglich war die Eröffnung schon 2010 geplant.