Kultur

Prince pflegte „sauberen und gesunden Lebensstil“

Der langjährige Anwalt von Prince hat Berichte über eine mögliche Drogensucht seines Mandanten zurückgewiesen. Für ihn war der Tod vor wenigen Tagen ein großer Schock, da sein Freund einen „sauberen und gesunden Lebensstil“ pflegte, wie L. Londell McMillan mitteilte. Er besteht darauf, dass Prince keinerlei Probleme mit Drogen hatte und er sich zuletzt bester Gesundheit erfreute. L. Londell McMillan kannte Prince 25 Jahre lang und war eine Zeit lang sein Manager. Am vergangenen Donnerstag war der Popstar in seinem Haus im US-Staat Minnesota im Alter von 57 Jahren tot aufgefunden worden. Eine Autopsie wurde vorgenommen, deren Ergebnis steht jedoch noch aus. Die Polizei hat eine Gewalteinwirkung oder Selbstmord ausgeschlossen.

Der Anwalt berichtet, er habe am Sonntag vor Princes Tod noch mit ihm telefoniert, nachdem gemeldet worden sei, dass der Musiker wegen Gesundheitsproblemen eine Notlandung gemacht habe. Prince habe ihm versichert, dass es ihm gut gehe, sagte McMillan. Ein Promiportal hatte berichtet, Prince habe sich wegen einer Überdosis eines Schmerzmittels in Behandlung begeben. Darauf angesprochen sagte McMillan, Prince möge zwar Schmerzen gehabt und ab und zu medizinische Mittel eingenommen haben. Doch habe er keine Drogen genommen, die Anlass zur Sorge gegeben hätten. McMillan war am Sonnabend auch bei der privaten Trauerfeier zugegen, bei der die Popikone eingeäschert wurde. „Prince hatte ein tolles Leben. Er genoss das Leben und hatte viel Spaß. Ich bin geschockt und von meinen Gefühlen überwältigt“, erklärte McMillan.