Kultur

„Danke dafür, dass du uns so viel gegeben hast“

Weltweit trauern Kollegen, Fans und auch Politiker um den Sänger, Komponisten und Songwriter

Der Tod des Popstars Prince schockiert die Musikwelt. In den sozialen Medien wie Twitter und Facebook trauerten nicht nur Freunde und Kollegen um den Sänger, sondern auch Prominente und Politiker wie US-Präsident Barack Obama zeigten sich betroffen. Eine Auswahl:

„Er hat die Welt verändert. Ein wahrer Visionär. Was für ein Verlust“, schrieb Popsängerin Madonna bei Instagram zu einem Foto von sich und Prince aus einem früheren Jahrzehnt. „Benommen. Fassungslos. Das kann nicht wahr sein“, so der Sänger und Schauspieler Justin Timberlake auf Twitter. „Schockiert und so traurig“, kommentierte seine Kollegin Jennifer Lopez. Auch der britische Sänger Boy George reagierte fassungslos: „Das ist der schlimmste Tag aller Zeiten. Prince, Ruhe in Frieden, Ich muss weinen“. „Danke dafür, dass du uns so viel gegeben hast“, schrieb Sängerin Katy Perry bei Twitter. Die Welt habe „sehr viel Magisches“ verloren.

„Ich vermisse meinen Bruder“, trauerte der schwarze Regisseur Spike Lee. „Prince war eine lustige Katze. Großartiger Sinn für Humor.“ „Prince? Sag, dass es nicht stimmt“, schrieb Oscar-Preisträger Russell Crowe in einem Tweet. Ein Konzert des Sängers sei der beste Live-Auftritt gewesen, den er je erlebt habe, so Crowe. Den Sänger beschrieb er als „Genie, Dichter, sexy mother fucker“. Für den Schauspieler Rob Lowe war Prince ein „Super-Genie“. Er sei ein Visionär gewesen und zugleich „immer ein Sweetheart“. „Prince kann nicht sterben“, twitterte der Rapper Ice-T. „Ein gewaltiger Verlust für uns alle! Was für ein Genie! Sprachlos“, schrieb der Schauspieler Samuel Jackson. Prince sei „brillant und größer als das Leben gewesen“, twitterte die TV-Moderatorin Ellen DeGeneres. „Was für ein trauriger Tag.“

Auch US-Präsident Barack Obama zeigte sich betroffen. „Heute haben wir eine kreative Ikone verloren“, hieß es in einer in Washington verbreiteten Mitteilung des Präsidenten, der sich zum Zeitpunkt der Todesnachricht in Saudi-Arabien aufhielt, sowie seiner Frau Michelle. „Wenige Künstler haben den Sound und die Richtung der Popmusik so deutlich beeinflusst und so viele Leute mit ihrer Kunst berührt“, schrieb Obama weiter. „Er war ein virtuoser Instrumentalist, ein brillanter Bandleader und ein elektrisierender Bühnenkünstler.“ Der US-Präsident sprach Familie, Freunden und der Band von Prince seine Anteilnahme aus. Chelsea Clinton, die Tochter von Bill und Hillary Clinton, bekundete ihre Trauer so: „Danke, Prince. All meine Gedanken und Gebete sind mit allen, die dich geliebt haben.“

„Prince ist tot? WTF! Wenn es Gott wirklich gibt, stellt der sich da oben aber gerade ne geile Band zusammen...“, schrieb die deutsche Komikern Carolin Kebekus. Und der kanadische Jazz-Sänger Michael Bublé schrieb, ein ganz Großer sei „viel zu früh“ gestorben.

Prince sei einer der begabtesten Talente aller Zeiten gewesen, teilte die Recording Academy mit, die jedes Jahr die Grammys verleiht. „Niemals konformistisch hat er unsere musikalische Landschaft neu definiert und für immer verändert. Prince war ein Original, das so viele beeinflusst hat, und sein Erbe wird für immer fortleben.“