Kultur

Sido muss sich beim Echo vier Mal geschlagen geben

Gemeinsam mit Andreas Bourani hatte er drei Chancen, alleine eine: Doch Rapper Sido ging beim Echo leer aus. Bourani durfte jubeln.

Sido freute sich mit Andreas Bourani, ging selbst auf der Echo-Verleihun aber leer aus

Sido freute sich mit Andreas Bourani, ging selbst auf der Echo-Verleihun aber leer aus

Foto: Clemens Bilan / dpa

Der Berliner Rapper Sido ist beim Echo trotz vier Nominierungen leer ausegangen. Auf die Nachricht musste er allerdings nicht den ganzen Abend über warten. Als Laudator sagte er gleich zu Beginn der Sendung, er sei hinter der Bühne an den Trophäen vorbei gelaufen und habe geschaut, wer gewinnt: "Ich jedenfalls nicht."

Sido war in der Kategorie Hip-Hop/Urban National mit seinem Album „VI“ nominiert. Den Preis schnappte sich aber „Kollegah“ mit „Zuhältertape Vol.4“.

Gemeinsam mit Andreas Bourani und dem Titel „Astronaut“ hätte Sido, der erst am am Montag zuvor zum zweiten Mal Vater geworden war, die Echos in den Kategorien Hit des Jahres, Bestes Video National und Radio-Echo abräumen können.

Doch den Hit des Jahres lieferte letztlich Lost Frequencies mit „Are you with me“. In der Kategorie Bestes Video National stachen Udo Lindenberg und Kim Frank die beiden mit „Durch die schweren Zeiten“ aus. Den Radio-Echo holte sich Joris mit „Herz über Kopf“.

Andreas Bourani konnte allerdings dennoch jubeln, denn er wurde als Künstler Rock/Pop Nationalk mit dem Echo ausgezeichnet - den Preis bekam er von Sido überreicht.

Sido lieferte sich während des Echos über Twitter Diskussionen mit Fans und Hassern. Kritik gab es schon für seine Jogginghose, Sido lehnte sie natürlich ab.

Die einen freuten sich, wenn er keinen Echo bekam, die anderen trösteten, also gab es Dank vom Rapper, aber am Ende des Abends hatte er dann keine Lust mehr auf Kommentare.

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