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Volker Herres will nicht RBB-Intendant werden

Am 7. April soll die Wahl eines neuen Intendanten stattfinden. Jetzt sagte einer der Kandidaten ab.

Volker Herres will nicht Intendant des RBB werden

Volker Herres will nicht Intendant des RBB werden

Foto: Herby Sachs / ARD/WDR/Herby Sachs

ARD-Programmdirektor Volker Herres (58) tritt nicht als Kandidat für den Chefposten beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) an. „Als RBB-Intendant in der Hauptstadtregion gefragt zu sein, habe ich als ehrenvoll empfunden“, erklärte Herres am Donnerstag. „Meine jetzige Aufgabe, mit neun Landesrundfunkanstalten ein Qualitätsfernsehprogramm für ganz Deutschland zu machen, ist indes so spannend und herausfordernd, dass ich diese Arbeit gern mit großer Leidenschaft und mit Spaß fortsetzen will.“ Zuvor hatten verschiedene Medien über Herres' Verzicht berichtet.

Herres war neben dem Leiter des ZDF-Studios in Paris, Theo Koll (58), und Patricia Schlesinger (54), Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation beim NDR-Fernsehen, als Kandidat für die RBB-Intendanz genannt worden. RBB-Intendantin Dagmar Reim (64) gibt ihr Amt zum 30. Juni aus privaten Gründen ab. Rundfunkratsvorsitzende Friederike von Kirchbach sagte, sie gehe davon dass, dass die Wahl des neuen Intendanten oder der neuen Intendantin wie geplant am 7. April stattfindet. Von Kirchbach leitete auch die zehnköpfige Findungskommission.

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