Kultur

Aus Kabul nach Berlin

Nuria Fereydeen: Ich bin seit zwei Monaten in Berlin, zuvor war ich in Hamburg. Ich komme aus Afghanistan, aus Kabul. Ich bin in einem Flüchtlingsheim in Lichtenberg untergebracht. Ich bin mit meinem Mann, zwei Landsleuten und dem Organisator für das Konzert hier zur Philharmonie gekommen. Ich darf heute dabei sein, weil ich sehr eifrig dabei bin, Deutsch zu lernen. Aber es ist natürlich eine schwere Sprache, und es ist vieles neu für mich. Die Anderen interessieren sich auch sehr für klassische Musik. Für mich überwiegt die Vorfreude auf das Unbekannte. Wir machen bei uns im Heim auch Musik. Das Konzert ist ein sehr schönes Ereignis.