Elf Tage Kinofieber: In drei Tagen beginnt die Berlinale. Diese Filme sollten Sie nicht verpassen

Dafür lohnt sich das Schlangestehen

Nur noch drei Tage, dann beginnt die Berlinale. Dann ist wieder Kino-Ausnahmezustand, am Potsdamer Platz, am Zoo Palast, am Friedrichstadtpalast, in den Kiezkinos, in der ganzen Stadt. Da heißt es, schnell noch Vorrat für die nächsten zwei Wochen besorgen. Und rüsten für das Schlangestehen. Denn heute beginnt der Kartenvorverkauf.

Einige Filme werden dabei wieder heiß begehrt sein. 434 Filme sind in diesem Jahr zu sehen, das sind immerhin sieben weniger als im Vorjahr – aber dafür kommt einer, der Wettbewerbsbeitrag aus den Philippinen, schon allein auf acht Stunden. Und 434 Filme insgesamt, das macht immer noch einen Schnitt von 39,5 Filmen am Tag. Ein Pensum, das natürlich keiner bewältigen kann. Die wichtigste Frage, die sich aufdrängt, ist daher wie in jedem Jahr: In welchen Film soll man gehen? Wann lohnt sich überhaupt das Schlangestehen vor den Ticketcountern?

Unser Filmredakteur Peter Zander hat sich schon mal ein wenig umgesehen und eine kleine Vorauswahl getroffen. Selbstredend ist das eine völlig subjektive Wahl, und sie ist ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Manche Filme muss man einfach gesehen haben. Den neuen Clooney. Den Berlin-Film „Jeder stirbt für sich allein“. Aber auch andere Beiträge sollten nicht im Dickicht der großen Namen und zahllosen Sektionen untergehen. Eine Empfehlung in 20 Filmen.