Archäologie

Analyse soll Rätsel um Himmelsscheibe lösen

Archäologen wollen herausfinden, ob in einem Fürstengrab in Sachsen-Anhalt der Auftraggeber der Himmelsscheibe von Nebra gelegen hat. Helfen solle dabei eine Analyse von Grabbeigaben des 3900 Jahre alten Hügelgrabs in Dieskau, sagte der Sprecher des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle, Alfred Reichenberger. Sollte die Zusammensetzung des Goldes der Grabbeigaben mit dem Gold auf der Himmelsscheibe übereinstimmen, sei es wahrscheinlich, dass es sich um das Grab des „Vaters der Himmelsscheibe“ handele.