Kultur

Warum Selfies und Blitz in vielen Museen tabu sind

Darf ich oder nicht? Wer beim Museumsbesuch die Kamera zückt, ist sich oft nicht sicher. Als gängige Annahme gilt: Blitzlicht schadet Kunstwerken. Doch oft gibt es einen anderen Grund, weshalb Handys und Fotoapparate beim Eintritt in Kunstsammlungen in der Tasche bleiben müssen. Aber trotz einiger Warnschilder an den Eingängen von Museen gibt es in Deutschland kein generelles Fotografieverbot. Jedes Museum bestimme dies selbst, erläutert die Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbunds, Anja Schaluschke. Nicht nur im Kölner Museum Ludwig legen Künstler oder die Besitzer der Kunstwerke fest, ob Besucher ihre Kameras auspacken dürfen. Museen bestünden auf dem Fotoverbot vor allem wegen des Urheberrechts an zeitgenössischen Werken, erklärt Schaluschke. Das Bildrecht erlösche erst 70 Jahre nach dem Tod eines Künstlers. Daher ist Fotografieren vor allem bei Sonderausstellungen mit Werken aus der jüngeren Entstehungszeit nicht willkommen. „Es besteht die Sorge, dass Fotos in sozialen Netzwerken kursieren“, sagt Sprecherin Anne Niermann aus Köln.

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