Kultur

Berliner Festival MaerzMusik macht Zeit zum Thema

Das Berliner Festival MaerzMusik setzt sich dieses Jahr erneut mit Fragen der Zeit auseinander. Bei Konzerten und Diskussionen soll es vom 11. bis 20. März darum gehen, wie sich die Zeit durch die allgegenwärtige Digitalisierung verändert und welche Auswirkungen das auf das Leben hat. Bei der Vorstellung des Programms bezeichnete Kurator Berno Odo Polzer die Zeitlichkeit der Kunst als „Sand im Getriebe unserer Getriebenheit“. Das „Festival für Zeitfragen“ ist eine Veranstaltung der Berliner Festspiele. Eröffnet wird es mit einem vierstündigen Solokonzert des italienischen Pianisten Marino Formenti, über dessen Programm erst während des Abends entschieden wird. Eine Neuauflage soll es von der 30-stündigen Kulturnacht im Kraftwerk geben, die im vergangenen Jahr zahlreiche Fans begeisterte. Ein anderes Thema ist das Komponieren mit dem Computer.