Kultur

Download und Freikarten für das Konzert von Gustavo Dudamel

Gewinnspiel: In der Philharmonie tritt der Dirigent am 19. Januar auf. Wie Leser der Berliner Morgenpost die Karten erhalten.

Enge Bindung zu Berlin: Das erste Mal kam Gustavo Dudamel 1999 mit dem venezolanischen Nationalorchester nach Berlin

Enge Bindung zu Berlin: Das erste Mal kam Gustavo Dudamel 1999 mit dem venezolanischen Nationalorchester nach Berlin

Dirigent Gustavo Dudamel gastiert mit seinem Simon Bolivar Symphony Orchestra am 19. Januar um 20 Uhr in der Philharmonie. Leser der Berliner Morgenpost können online 5 mal 2 Freikarten für das Gastkonzert gewinnen. Im Anschluss ist es vorgesehen, den venezolanischen Dirigenten in seinem Künstlerzimmer zu treffen. Darüber hinaus ist es möglich, einen kostenlosen Download von Beethovens 7. Sinfonie, die Dudamel mit seinem Orchester im April 2015 in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingespielt hat, zu erhalten.

>> Direkt zum Gewinnspiel und Download <<

Den kostenlosen Download und die Möglichkeit, Karten zu gewinnen, gibt es unter www.morgenpost.de/dudamel. Dort sind Name und Adresse einzutragen. Das Stichwort finden Sie heute in der Zeitung oder im E-Paper. Die Rückbestätigung erfolgt per Email, sie enthält den Link zur Download-Seite. Die Gewinner der Konzertkarten werden benachrichtigt. Im Konzert am 19. Januar dirigiert Dudamel „Der Feuervogel“ und „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky.

Gustavo Dudamel, 1981 in Venezuela geboren, ging aus „El Sistema“ hervor. Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges Musikerziehungsprogramm, mit dem das südamerikanische Land Kinder aus sozial schwachen Familien von der Straße holen will. Dudamel ist der weltweit erfolgreichste Repräsentant von „El Sistema“ geworden. Bereits 1999 wurde er Chefdirigent des staatlichen venezolanischen Jugendorchesters, das nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer Simon Bolivar benannt ist, und inzwischen längst zum nationalen Vorzeigeorchester ausgereift ist.

„Ich stehe dem Orchester von El Sistema sehr nah“, sagte Dudamel kürzlich im Interview mit der Berliner Morgenpost: „Ich weiß, dass wir viele Probleme in Venezuela haben, ökonomische wie soziale. Es ist ein Prozess, der sich über viele Jahre hinzieht. Aber man darf nicht verzweifeln, den 700.000 Kinder in El Sistema gehört die Zukunft.“ Dudamel, der Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Orchestra ist, lebt fünfeinhalb Monate pro Jahr in Venezuela. „Ich gehe in die Armenviertel und gebe dort Gratiskonzerte. El Sistema ist ein Symbol der Einheit in meinem Land.“

>> Weitere Informationen und Karten zur Veranstaltung <<

„Im Konzert kann Musik die Zeit anhalten“

Dudamel hat auch eine enge Bindung an Berlin. Das erste Mal kam er 1999 mit dem venezolanischen Nationalorchester nach Berlin. „Da war ich gerade 17 Jahre alt. Es war mein erstes Konzert in der Philharmonie“, sagte er. Claudio Abbado, Simon Rattle und Daniel Barenboim waren seine Mentoren und unterstützten auch das venezolanischen Orchester. Dudamel, der junge charismatische Dirigent, leitet regelmäßig Konzerte der Berliner Philharmoniker und wurde auch als Kandidat für die Nachfolge von Simon Rattle gehandelt. An der Staatsoper hat Dudamel zuletzt gemeinsam mit Intendant Jürgen Flimm Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ zur Premiere gebracht.

„Wir leben in einer Welt“, sagt Dudamel über die Bedeutung, „in der viele Dinge sehr schnell passieren, und man keine Chance hat darüber nachzudenken. Im Konzert kann Musik die Zeit anhalten. Und die Gefühle, die in dir geweckt werden, die kannst du mit nach Hause nehmen.“

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.