Kultur

Literaturfestival in Berlin startet mit Flüchtlingsthemen

Das Schicksal von Flüchtlingen, Heimatlosen und Asylsuchenden bestimmt am Mittwoch den Auftakt des Internationalen Literaturfestivals in Berlin. Unter dem Motto „Berlin liest“ sind Bürger in allen Teilen der Stadt aufgerufen, Texte zu dem Thema vorzutragen. Auch vor dem Reichstag, dem Auswärtigen Amt und dem Innenministerium gibt es Lesungen. Am zentralen Veranstaltungsort, dem Haus der Berliner Festspiele, stellt die aus Weißrussland stammende Autorin Marina Naprushkina ihr Buch „Neue Heimat?“ vor. Die Eröffnungsrede hält der spanische Autor Javier Marías („Mein Herz so weiß“). Insgesamt kommen zu dem Festival rund 200 Autoren aus mehr als 50 Ländern der Welt. Angekündigt haben sich Michael Cunningham, Roddy Doyle, Jorge Edwards und Zeruya Shalev. Erwartet wird auch der nigerianische Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka, der 1986 als erster Afrikaner die Auszeichnung erhielt. In einer Nachveranstaltung am 21. November stellt Salman Rushdie sein neues Buch, den Roman „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“, vor.