Kultur

Drei Deutsche im Rennen um Studentenoscars

Die „großen“ Oscars sind die wichtigsten Filmpreise der Welt. Aber auch deren Nachwuchspreise sind sehr begehrt. Und auffallend häufig sind dabei deutsche Filmemacher vertreten. In diesem Jahr haben es gleich drei deutsche Nachwuchsregisseure in die Endrunde der Studenten-Oscars geschafft. Wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die die großen wie die kleinen Oscars vergibt, in der Nacht zu Freitag mitteilte, sind die Filme „Erledigung einer Sache (The Last Will)“ von Regisseur Dustin Loose mit Ludwig Trepte und Robert Hunger-Bühler, „Alles wird gut (Everything Will Be Okay)“ von Patrick Vollrath mit Simon Schwarz und „Sadakat (Fidelity)“ von Ilker Çatak mit Özer Arslan in der Kategorie „Bester Ausländischer Film“ nominiert.

Loose, geboren 1986, kommt von der Filmakademie Baden-Württemberg, Voll­­rath, Jahrgang 1985, von der Filmakademie Wien und Çatak, Jahrgang 1984, von der Hamburg Media School. Die Trophäen in Gold, Silber und Bronze werden am 17. September in Los Angeles vergeben. Mit den Studentenoscars ehrt die Akademie seit 1972 junge Talente von Filmhochschulen aus den USA und dem Ausland. Gewinner der Nachwuchspreise mischen häufig auch bei der großen Oscarverleihung mit. Im vergangenen Jahr gingen zwei Studentenos­cars in Gold und Bronze an die Deutschen Lennart Ruff und Peter Baumann. Auch ein Florian Gallenberger hat einmal einen solchen erhalten, bevor er einen „großen“ Oscar bekam.