Castorf-Inszenierung

Martin Wuttke nach Erkrankung zurück auf Berliner Bühne

Der "Tatort"-Kommissar, der seine Premiere in der Volksbühne kurzfristig absagen musste, wurde am Donnerstag mit langem Beifall gefeiert.

Der Schauspieler Martin Wuttke (50) ist nach kurzer Zwangspause wieder auf der Bühne zurück. Am Donnerstagabend spielte er in der Berliner Volksbühne die Hauptrolle in der Premiere von Molières Komödie „Der Geizige“.

Am vergangenen Freitag war die Aufführung in letzter Minute abgesagt worden, weil Wuttke auf dem Weg zur Vorstellung gesundheitliche Probleme bekam und zum Arzt musste.

Die Inszenierung von Intendant Frank Castorf wurde nach viereinhalb Stunden Aufführung vom Publikum mit langem Beifall gefeiert. Kurz vor Mitternacht hatten aber auch zahlreiche Zuschauer im eigentlich ausverkauften Haus das Theater verlassen.

Der Schauspieler – Fernsehzuschauern aus dem Leipziger „Tatort“ bekannt – ist zur Zeit in mehreren Produktionen gleichzeitig engagiert. In den vergangenen Wochen hatte er ein enormes Arbeitspensum zu bewältigen: Anfang Juni hatte er an der Volksbühne erst seine eigene Inszenierung von Molières „Der eingebildete Kranke“ vorgestellt. Eigentlich gehört der 50-Jährige zum Ensemble des Burgtheaters in Wien.

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( dpa/bee )