Ausgezeichnet

DRK-Preis für Morgenpost-Serie "Lichter der Großstadt"

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Die Porträt-Serie der "Berliner Morgenpost" über 23 Menschen, die sich in Berlin ehrenamtlich für andere engagieren, ist in Bremen ausgezeichnet worden.

Sie stehen stellvertretend für 23 Millionen Deutsche, die sich ehrenamtlich engagieren. 23 Berliner, die Gutes tun, ohne nach einer Gegenleistung zu fragen. In der Adventsserie „Lichter der Großstadt“ hat die Berliner Morgenpost diese Menschen porträtiert. Für diese 23 persönlichen Geschichten wurden die Morgenpost-Autoren am Montag mit dem Sonderpreis des DRK-Medienpreises in Bremen ausgezeichnet.

Gewürdigt wurden Arbeiten, „die die Grundsätze des Roten Kreuzes berühren und sich couragiert und engagiert mit relevanten Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzen“, wie es hieß. Die Redakteure Uta Keseling, Sören Kittel, Regina Köhler, Katrin Lange, Eva Lindner, Daniel Müller, Philip Volkmann-Schluck und Diana Zinkler hätten mit ihren „einfühlsamen und zugleich informativen Texten“ überzeugt, so die Jury. Die Berliner Morgenpost habe die Aufgabe, vor Weihnachten Schicksale von Menschen darzustellen, „preiswürdig gelöst, indem sie nicht leidende Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat, sondern Menschen, die ehrenamtlich ein wenig dafür tun, dass diese Welt ein bisschen besser wird – und das nicht nur vor Weihnachten“, so die DRK-Jury.

Insgesamt erreichten 237 Arbeiten das Deutsche Rote Kreuz. Die Auszeichnungen wurden unter anderen durch Rudolf Seiters, Präsident des DRK, und Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bremen, überreicht. Die Preisverleihung moderierte die ZDF-Moderatorin und DRK-Botschafterin Maybrit Illner. Die Jury vergab Preise in vier Kategorien. Anita Blasberg und Christian Denso von der Wochenzeitung „Die Zeit“ wurden für ihren Artikel „Unter Menschen“ in der Kategorie „Printmedien“ ausgezeichnet, im Bereich „Hörfunk“ erhielt Beate Hinrichs für ihren Bericht „Das Schweigen brechen“ den Preis, Michael Heuer überzeugte mit seiner Fernsehreportage „Krank und nicht versichert“. Den Sonderpreis der Jury und ein Preisgeld von 1000 Euro teilen sich die acht Autoren der Berliner Morgenpost. Insgesamt wurde ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro vergeben. Die Serie „Lichter der Großstadt“ erschien im Berlin-Teil der Berliner Morgenpost vom 1. bis zum 23. Dezember 2011. Jeden Tag wurde ein Ehrenamtlicher porträtiert.

( BMO )