Neu im Kino

Sex löst keine Probleme, hilft aber ungemein

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In der deutschen Komödie "Kein Sex ist auch keine Lösung" geht es um Liebensnot. Außerdem starten: Filme über Hai-Horror, Millionenbetrüger und "Happy Feet".

Tom (Stephan Luca) arbeitet in einer Werbeagentur und beherrscht die Kunst der Verführung. Bei ihm ist noch jede Frau schwach geworden. Anschließend heißt es von ihm "Ich rufe Dich an." Nur an Elisa (Marleen Lohse) beißt er sich die Zähne aus. Tom ist verstört . Doch es ist niemand da, der ihm in seiner männlichen Sinnkrise beistehen kann. Alle seine Freunde stecken gerade ebenfalls in Liebesnot. „Kein Sex ist auch keine Lösung“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der Hamburger Autorin Mia Morgowski. Die Kinoadaption von Torsten Wacker ist mit Armin Rohde, Corinna Harfouch und Hannelore Elsner vor allem in den Nebenrollen hochkarätig besetzt.

„Der Fürsorger oder das Geld der Anderen“ : Hans-Peter Stalder kennt den Weg zum finanziellen Glück. Sein Wissen gibt er an solvente Mitbürger bereitwillig weiter. Stadlers Geldvermehrungsstrategie ist todsicher, basiert allerdings auf Lug und Betrug. 13 Jahre hält der notorische Hochstapler die Behörden und seine Mitmenschen mit selbstgemalten Aktien und frei erfundenen Wertpapieren zum Narren. Die Tragikomödie von Regisseur Lutz Konermann basiert auf den Lebenserinnerungen des Millionenbetrügers Hans-Peter Streit. Neben Hauptdarsteller Roeland Wiesnekker ist der verstorbene Luxemburger Thierry van Werveke in seiner letzten Kinorolle zu sehen.

„Blue Pension“ : Seit ihm das Herz gebrochen wurde, lebt Ahmet nur noch in den Tag hinein. Er genießt das Leben und die Frauen in vollen Zügen. Den Glauben an die große Liebe hat er hingegen verloren. Bis er in einer charmanten Stadt an der Ägäis in der Blue Pension landet. Für den türkischen Regisseur Nezih Ünen ist die Unentschlossenheit in Sachen Liebe das Dilemma des modernen Menschen. Aus dieser Erkenntnis heraus hat er einen Film gedreht, in dem ein Playboy erst wieder lernen muss, sein Herz zu öffnen und wahre Gefühle zuzulassen.

„Happy Feet 2 (3D)“ : Mumble macht sich Sorgen um Sohnemann Eric. Im Gegensatz zum stepptanzenden Vater und zur stimmgewaltigen Mutter hat der kleine Kaiserpinguin nämlich überhaupt kein künstlerisches Talent. Als eine Naturkatastrophe die Antarktis durchschüttelt, bekommt Eric allerdings auf einem ganz anderen Gebiet die Gelegenheit, vor seinen Eltern zu punkten. Die Fortsetzung des Pinguin-Trickfilmspektakels „Happy Feet“ verliert sich ein wenig in seinen Handlungssträngen, besticht aber dafür durch seine glänzende 3D-Optik und flotte Musik.

„Shark Night (3D)“ : Sara verbringt mit ihren Freunden ein Wochenende im Ferienhaus ihrer Eltern auf einer abgeschiedenen Insel. Es sollen ein paar ausgelassene Tage werden. Sommer, Sonne und Party ohne Ende. Doch dann wird College-Footballstar Malik mit einem abgebissenen Arm an den Strand gespült und allen wird klar: Im Wasser um sie herum lauert das Grauen. Nach „Final Destination 4“ bringt Regisseur David R. Ellis diesmal das Kulttier des Horrorfilms in 3D auf die Kinoleinwand zurück.

„Herz des Himmels, Herz der Erde“ : Am 21. Dezember 2012 endet nach 5.125 Jahren der Mayakalender. Verschwörungstheoretiker vermuten an diesem Tag das Ende der Welt. In ihrer Dokumentation gehen Frauke Sandig und Eric Black diesem Mythos nach. Dazu porträtieren sie sechs junge Maya aus Mexiko und Guatemala, die zwar nicht an die Apokalypse, wohl aber an einen neuen Zeit-Zyklus glauben. Entstanden ist ein bewegender Film voller Respekt für seine Protagonisten und die Natur. Für Weltuntergangsfantasien und Esoterik bleibt hingegen nur sehr wenig Spielraum.

( dapd/bas )