"Wetten, dass ...?"

Horst sagt, Hape wird es nicht

Die vorletzte "Wetten, dass ...?"-Show begann nicht mit Thomas Gottschalk, sondern mit Horst Schlämmer. Und der plauderte über die Zukunft der Sendung.

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Skandalreporter Horst Schlämmer hat die Nachfolgediskussion um Thomas Gottschalk satirisch auf die Spitze getrieben. Nicht Gottschalk, sondern der von Hape Kerkeling dargestellte Chefredakteur des fiktiven „Grevenbroicher Tageblatts“ eröffnete am Samstag die ZDF-Show „Wetten, dass..?“ in Leipzig und sagte dabei, dass der als Topfavorit gehandelte Kerkeling das quotenstarke ZDF-Aushängeschild nicht übernehmen werde.

Kerkeling habe zu hoch gepokert, weil er hätte 5000 Mark pro Sendung haben wollen, ergänzte Schlämmer. Wer sonst könne den Job machen? Die Daniela Katzenberger würde das ZDF wohl kaum kriegen, Jörg Pilawa sei auch im Gespräch, so sinnierte Schlämmer, aber wer wolle schon drei Stunden Quiz hören? Stefan Raab komme auch infrage, er habe immerhin denselben Zahnarzt wie er selbst (Schlämmer hat schiefe Zähne).

Wochenlang galt Kerkeling unter den Favoriten in der Nachfolgefrage als Nummer eins. Der 46-jährige betonte aber wiederholt, dass er sich nicht vor Gottschalks letzter Ausgabe am 3. Dezember zum Thema äußern werde – allein aus Respekt vor Gottschalks Lebensleistung.

Die Illustrierte „Bunte“ berichtete jedoch vor kurzem, Kerkeling habe die Moderation abgelehnt. Das ZDF will die Nachfolge Gottschalks noch in diesem Jahr geklärt wissen, sagte Programmdirektor Thomas Bellut daraufhin.

Kerkeling soll am späteren Abend noch einmal in der Show auftreten, dann aber als Kerkeling selbst.

Gottschalk war mit einer kurzen Unterbrechung seit 1987 Moderator der ZDF-Show. Noch im ersten Halbjahr 2012 soll die Sendung nach derzeitigem Stand in neuem Gewand fortgesetzt werden.