Knochenkrebs

Schauspielerin Rosel Zech mit 69 gestorben

Die Schauspielerin Rosel Zech ist am Mittwochabend im Alter von 69 Jahren in Berlin gestorben. Zuletzt spielte sie in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" die Mutter Oberin.

Im Alter von 69 Jahren ist die Schauspielerin Rosel Zech am Mittwochabend in einer Berliner Klinik gestorben. Das teilte die Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation und Freundin von Zech, Juliane Lorenz, am Donnerstag mit. Die Künstlerin starb an Knochenkrebs. „Sie ist sehr aufrecht und sehr bewusst in den Tod gegangen und sie hat gekämpft“, sagte Lorenz.

Die Film- und Theaterdarstellerin feierte in den 80er Jahren in Fassbinders „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ Erfolge. Zuletzt spielte sie in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“ die Mutter Oberin.

Zech galt als ausdrucksstarke, wandlungsfähige Künstlerin. Geboren 1942 in Berlin, war die Tochter eines Binnenschiffer-Ehepaars im Kino, im Fernsehen und auf Theaterbühnen zu sehen. Sie spielte unter Theaterregisseuren wie Peter Zadek und Jürgen Gosch und begeisterte ihr Publikum unter anderem auf Bühnen in Bochum, München und Hamburg.

Anfang Juni war mitgeteilt worden, dass Zech wegen ihrer Krankheit bei "Um Himmels Willen" eine Auszeit nehmen müsse. "Frau Zech ist krank, alles Weitere ist privat", hatte ihre Managerin Carola Studlar gesagt. Sie werde 2012 zu "Um Himmels Willen" zurückkehren, hieß es damals. "Um Himmels Willen" mit Fritz Wepper und Janina Hartwig ist eine der beliebtesten Serien im deutschen Fernsehen. Im Schnitt verfolgen sechs bis sieben Millionen Zuschauer die Ereignisse in dem Nonnenkloster und in der fiktiven Kleinstadt Kaltenthal.