Waldbühne

Zweiter Anlauf für die Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker holen ihr Konzert in der Berliner Waldbühne nach. Sturm und Regen hatten den Auftritt im Juli vereitelt. Das Abschlusskonzert wird so zum Saisonauftakt.

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Das traditionelle Abschlusskonzert wird zum inoffiziellen Auftakt der neuen Saison: Unter der Leitung von Riccardo Chailly laden die Berliner Philharmoniker am Dienstag zu einem italienisch inspirierten Sommerabend in die Waldbühne - zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Das eigentlich für den 2. Juli geplante Saisonabschlusskonzert war sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Dauerregen und heftiger Wind hatten selbst die Musiker in den hinteren Reihen um ihre Instrumente fürchten lassen. Nur Minuten vor dem Beginn war das Konzert deswegen abgesagt worden.

Mit Folgen: Zahlreiche Konzertbesucher hätten ihre Karten wegen der Verlegung zurückgegeben, sagte eine Sprecherin. Etwa 3000 der eigentlich vergriffenen rund 20.000 Tickets seien Mitte der Woche noch zu haben gewesen. Auch an der Abendkasse soll es noch Karten geben. Genaue Zahlen wurden aber nicht genannt.

Die Musiker kommen erst an diesem Montag aus der Sommerpause zurück. Offizieller Saisonauftakt unter Chefdirigent Simon Rattle ist der darauf folgende Freitag (26.8.), wenn Gustav Mahlers „Symphonie Nr. 7“ auf dem Programm steht.

Der eigentlich traditionell als Abschluss der Saison fungierende Waldbühnen-Auftritt kommt nun noch dazwischen. Unter freiem Himmel spielen die Philharmoniker die Filmmusik zu Fellinis Klassiker „La Strada“ von Nino Rota sowie zwei der drei sinfonischen Dichtungen aus der Römischen Trilogie von Ottorino Respighi: „Fontane di Roma“ (Brunnen von Rom) und „Pini di Roma“ (Pinien von Rom). Auf dem Programm steht außerdem Dmitri Schostakowitschs Jazzsuite Nr. 2.