Tod mit 41 Jahren

Nate Dogg, der US-Rapper mit der weichen Stimme

Er arbeitete mit den Größen des Hip-Hop zusammen. Dann setzen ihm Schlaganfälle und eine Lähmung schwer zu. Nun ist Nate Dogg früh gestorben.

Foto: AP / AP/DAPD

Der Rapper Nate Dogg, Mitstreiter von Szene-Größen wie Snoop Dogg und Warren G, ist tot. Der "Soulman of G-Funk", so sein Spitzname, wurde 41 Jahre alt. Nachdem er 2007 und 2008 Schlaganfälle erlitten hatte und zeitweise halbseitig gelähmt war, starb er Dienstag in Los Angeles, wie die „LA Times“ berichtet. Ursache sollen die Folgen eines erneuten Schlaganfalls gewesen sein.

Der als Nathaniel Dwayne Hale in Long Beach geborene Musiker, der besonders durch seine weiche und melodische Stimme auffiel, gründete nach einer dreijährigen Dienstzeit bei den Marines 1991 mit seinem Cousin Snoop Dogg und Warren G. die Gruppe 213. Seinen Durchbruch hatte er 1993 auf Dr. Dres Album "The Chronic", sein größter Erfolg war 1994 der Hit "Regulate".

Beileidsbekundungen per Twitter

In den 90er-Jahren hat er auch mit Musiklegenden wie Tupac Shakur zusammengearbeitet und maßgeblich den Westküsten-Hip-Hop geprägt, wofür er 1994 eine Grammy-Nominierung erhielt. Mit mehreren Alben und Single-Auskopplungen schaffte er es darüber hinaus in die Charts. 2009 noch brachte er das Album "Tha Bosses" zusammen mit Snoop Dogg heraus. Sein eigenes Musiklabel heißt "Dogg Pound Foundation Records".

Zum Tod des Musikers bekundete die amerikanische Rapper-Elite per Twitter ihr Beileid. Rap-Superstar Snoop Dogg trauerte auf dem Microblogging-Portal um seinen Freund: „Wir haben eine wahre Legende des Hip-Hop und Rhythm’n’Blues verloren“, schrieb er. „Ich vermisse Dich, aber ich werde Dich im Himmel wiedersehen.“

Eine seiner Lebensweisheiten gab Nate Dogg zu unterschiedlichen Anlässen zu Protokoll: "Du musst deiner Musik Liebe einflößen. Wenn du die Musik nicht fühlen kannst, dann kann es sonst auch keiner."