Kino-Charts

Liam Neesons Berliner Raserei erobert die USA

"Unknown Identity" vor Aliens auf Platz eins. In Deutschland peilt Til Schweigers "Kokowääh" die drei Millionen-Marke an.

Der in Berlin gedrehte Thriller „Unknown Identity“ ist Platz eins in den amerikanischen Kinos. Der Film mit Liam Neeson als Koma-Patient und Diane Kruger als Taxifahrerin eroberte an seinem Startwochenende den ersten Platz der nordamerikanischen Kinocharts. Der Film von Regisseur Jaume Collet-Serra, der am 3. März in den deutschen Kinos anläuft, spielte bei seinem US-Debüt nach ersten Studioschätzungen 21,8 Millionen Dollar ein.

Das futuristische Abenteuer „I Am Number Four“ musste sich mit Platz zwei begnügen. Der Action-Film mit Aliens im Teenageralter brachte geschätzte 19,5 Millionen Dollar in die Kinokassen. „Ich bin Nummer 4“ mit Alex Pettyfer als einem der Außerirdischen, die rechtzeitig vor der Zerstörung ihres Heimatplaneten auf die Erde flüchten, kommt am 17. März in die deutschen Kinos.

Mit Einnahmen von rund 19,4 Millionen Dollar ist der Zeichentrickfilm „Gnomeo und Julia“ den beiden Action-Streifen dicht auf den Fersen. Die frei nacherzählte Shakespeare-Romanze von Romeo und Julia, die im Reich der Gartenzwerge spielt, hat damit in zehn Tagen schon mehr als 50 Millionen Dollar eingespielt. In Deutschland läuft der Film am 24. März an.

Auch die Liebeskomödie „Meine erfundene Frau“ (Originaltitel: „Just Go With It“ mit Adam Sandler und Jennifer Aniston, die an diesem Donnerstag in Deutschland anläuft, verdiente am zweiten Wochenende in den USA noch einmal kräftig dazu. 18,2 Millionen Dollar gaben die US-Kinogänger dafür aus und sicherten dem Streifen trotz mäßiger Kritiken den vierten Platz der Charts.

Der Klamauk „Big Mama’s Haus – Die doppelte Portion“ (in Deutschland ab 3. März) gab mit rund 17 Millionen Dollar auf Rang fünf sein Kinodebüt. Es ist die zweite Fortsetzung der Verkleidungskomödie mit Martin Lawrence, der sich als FBI-Agent mit Frauenkleidern tarnt.

In Deutschland ist An Til Schweiger mit seinem Film "Kokowääh" weiterhin an der Spitze. Bereits 2,71 Millionen Menschen sahen die Komädie, wie Media Control in Baden-Baden mitteilt. Am vergangenen Wochenende sahen rund 542.000 Zuschauer die Komödie.

Auf Platz zwei (213.000 Besucher) schaffte es das Königsdrama „The King’s Speech“, das mit zwölf Nominierungen als großer Favorit ins Rennen um die Oscars geht. Das für sechs Oscars nominierte Kletterer-Drama „127 Hours“ sahen dagegen nur 66.000 Kinogänger.