RTL-Show "Let's Dance"

Das Tanzen gab Sylvie neues Selbstbewusstsein

Mit der neuen Staffel von "Let's Dance" übernimmt Sylvie van der Vaart erstmals eine deutsche Moderation. Ein Gespräch über das Tanzen, London und Party-Mütter.

Frage : Wie fühlt es sich an, zu "Let's Dance“ zurückzukehren?

Sylvie van der Vaart : Ich habe mich riesig gefreut über das Angebot, die Show zu moderieren. "Let's Dance“ hat mein Leben verändert. Nach meiner Krankheit konnte ich in der Show mein Selbstbewusstsein wieder aufbauen durch die Beschäftigung mit dem eigenen Körper und Tanzen. Es war etwas komplett Neues für mich und sehr spannend. Ich habe das Tanzen wirklich vermisst.

Frage : Sie moderieren zum ersten Mal eine Show im deutschen Fernsehen. Sind Sie aufgeregt?

Van der Vaart: Natürlich bin ich aufgeregt. Ich habe meine Karriere in Holland zwar als Moderatorin begonnen. Aber diesmal werde ich nicht in meiner eigenen Sprache moderieren, das ist schon noch mal etwas anderes. Aber ich habe mit Daniel Hartwig einen tollen Kollegen an meiner Seite, mit dem ich bestimmt viel Spaß haben werde.

Frage : Haben Sie nach "Let's Dance“ mit dem Tanzen weitergemacht?

Van der Vaart : Ich hatte mir wirklich fest vorgenommen weiterzumachen, aber es hat nicht geklappt. Ich wollte erst mal abschalten und runterkommen, das brauchte ich nach mehreren Wochen mit zehn Stunden Training am Tag. Dann kamen wieder neue Aufgaben und ich habe es einfach nicht mehr geschafft.

Frage : Beherrschen Sie die Tänze, die Sie gelernt hatten, noch?

Van der Vaart : Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich glaube, wenn ich mir die Choreografien noch mal ansehen und üben würde, würde ich das wieder hinkriegen.

Frage : Werden Sie als Moderatorin auch tanzen? Vielleicht zum Anfang der Shows?

Van der Vaart : Bis jetzt haben wir da noch nichts geplant. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass meine Füße anfangen werden zu kribbeln und ich Daniel vielleicht vorschlage, zusammen etwas zu versuchen.

Frage : Was können Sie den Kandidaten aus eigener Erfahrung mit auf den Weg geben?

Van der Vaart : Ich denke, man muss wirklich bei jedem Training und in jeder Show Vollgas geben, sonst wird es schwer. Aber man sollte auch versuchen, das Ganze etwas zu genießen. Gerade als Frau, diese ganzen Kleider sind so schön, das hat man so schnell nicht wieder.

Frage : Sie sind mit Ihrer Familie nach London gezogen. Haben Sie sich schon eingelebt?

Van der Vaart : Vollkommen, ich fühle mich hier schon wie zuhause. Ich weiß, wo ich einkaufen gehen kann, wo man gemütlich einen Kaffee trinken kann, wohin ich mit Damian zum Spielen gehe.

Frage : London ist berühmt für seine Party-Szene. Gehören Sie schon dazu?

Van der Vaart : Nein, überhaupt nicht. Raffael und ich genießen es zwar, ab und zu mal in die Stadt zu fahren und schick auszugehen. Aber wenn ich nicht arbeite, möchte ich Zeit mit meinem Sohn verbringen, das ist mir wichtiger.

Frage : Werden Sie Damian mit nach Köln nehmen, wo Sie die Show moderieren?

Van der Vaart : Teilweise. Er wird die meiste Zeit zuhause beim Papa bleiben, denn ein Kind braucht seinen gewohnten Rhythmus. Aber in England gibt es lange Osterferien, da werde ich ihn mitnehmen. Er findet es immer total toll zu sehen, was die Mama arbeitet. Letztes Jahr war er auch meistens dabei, wenn ich für die Show trainiert habe, er kennt das also schon ein bisschen. Es ist für uns beide ein schönes Comeback.

"Let's Dance", ab dem 23. März, mittwochs, 20.15 Uhr, auf RTL