Souto de Moura

Pritzker-Preis für Stadion-Architekt der EM 2004

Der "Nobelpreis für Architektur" geht 2011 an Eduardo Souto de Moura. Er entwarf unter anderem ein Stadion für die Fußball-EM 2004.

Der renommierte Pritzker-Preis für Architektur geht in diesem Jahr an den portugiesischen Architekten Eduardo Souto de Moura. Die Jury begründete ihre Entscheidung am Montag mit der „einzigartigen Fähigkeit“ des 58-Jährigen, in seinen Gebäuden scheinbar widersprüchliche Charakteristika zu vereinen: „Kraft und Bescheidenheit, Draufgängertum und Feinsinn, kühne Öffentlichkeit und Sinn für Intimität“.

Der mit 100.000 Dollar dotierte „Nobelpreis der Architektur“ wird seit 1979 für herausragende und visionäre Baukunst verliehen. Souto de Moura wird die Auszeichnung am 2. Juni in Washington verliehen. Der portugiesische Architekt pflegt einen Baustil, der die Moderne mit der Tradition verbindet und die Umgebung mit einbindet.

Die meisten seiner Bauwerke stehen in seiner Heimat, darunter eines seiner berühmtesten, das Stadion in Braga. Zu den Pritzker-Preisträgern gehören unter anderem der US-Architekt chinesischer Herkunft Ieoh Ming Pei, der Deutsche Gottfried Böhm, der Italiener Renzo Piano, der Franzose Jean Nouvel und der Brasilianer Oscar Niemeyer.