Digitale Musik

Britische Popstars wollen mehr Einfluss

Die Stars der britischen Musikszene wollen mit Hilfe einer gemeinsamen Interessensvertretung stärkeren Einfluss auf die Verwertung ihrer Songs in digitalen Medien gewinnen. Unter den mehr als 60 Gründungsmitgliedern der Featured Artists Coalition sind zum Beispiel Robbie Williams, Radiohead, die Kaiser Chiefs, Pink Floyd und The Verve.

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Die Bands wollen erreichen, dass Einnahmen aus der digitalen Verwertung von Liedern verstärkt den Künstlern und nicht den Plattenfirmen zugutekommen.


„Digitale Technologie gibt den Künstlern die Gelegenheit, ihre Zukunft zu kontrollieren“, sagte der Manager von The Verve, Jazz Summers, am Samstag. Am (morgigen) Sonntag soll bei einem Musikfestival in Manchester der offizielle Startschuss zur Interessensvertretung gegeben werden.


Musiker setzen das Internet verstärkt als Vertriebskanal ein und umgehen dabei bisweilen auch die Plattenfirmen. Radiohead veröffentlichte das Album „In Rainbows“ auf der Webseite der Gruppe. Das neue Album von Oasis, „Dig Out Your Soul“, gibt es bereits vor dem Verkaufsstart im Einzelhandel bei der Netzwerkseite MySpace zu sehen.