Neues aus Hollywood

Angelina Jolie spielt eine Geheim-Agentin

| Lesedauer: 3 Minuten

Foto: DPA

Kathi Lynn Austin kämpfte gegen Terroristen und Waffenhändler – nun wird ihr Agentenleben von einer der schönsten Frauen Hollywoods verkörpert: Angelina Jolie. Auch John Cusack kämpft gegen das Böse und jagt einen Mörder. Ridley Scott dagegen will der Designer-Familie Gucci ein Denkmal setzen.

Hollywood-Star Angelina Jolie (32) lässt sich für ihr nächstes Filmprojekt von einer echten Geheim-Agentin inspirieren. Die neue Rolle basiert auf dem Leben von Kathi Lynn Austin, die Terrorismus und illegale Waffenhändler auf vier Kontinenten bekämpft hat, berichtet das Filmfachblatt „Variety“. Der Action-Thriller hat noch keinen Titel, Paramount Pictures hat sich die Rechte an der Geschichte gesichert.


Austin arbeitete zuletzt für den Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen und war für Missionen in Afrika, Europa, Asien und Zentralamerika im Einsatz. Jolies Gegenspieler in dem Film hat ebenfalls einen echtes Vorbild: den russischen Waffenhändler und früheren KGB-Agenten Wiktor But. Der sogenannte „Händler des Todes“ war zuvor in dem Film „Lord of War“ (2005) von Hollywood-Schauspieler Nicolas Cage verkörpert worden.

Derzeit dreht Jolie mit Regisseur Clint Eastwood das Drama „The Changeling“ über eine Frau in den Zwanzigerjahren in Los Angeles, deren Sohn vermisst wird.

John Cusack auf den Spuren eines Serienmörders

John Cusack (“Zimmer 1408“) begibt sich in dem Psycho-Thriller „The Factory“ auf die Spuren eines Serienmörders. Cusack spielt einen Polizisten in Buffalo (US-Bundesstaat New York), dessen Tochter im Teenageralter plötzlich verschwindet.


Daraufhin lässt er seine professionelle Zurückhaltung fallen und setzt alles daran, den Killer zu finden. Das Drehbuch stammt von dem Australier Morgan O'Neill (“Solo“), Gewinner des Drehbuchwettbewerbs „Project Greenlight“ von Matt Damon und Ben Affleck (“Good Will Hunting“) . O'Neill führt auch Regie, berichtet das Filmfachblatt „Hollywood-Reporter“. Der Drehbeginn ist für Januar geplant.

Keri Russell liebt Adam Sandlers Gutenacht-Geschichten

Keri Russell (“Waitress“, „August Rush“) ist in der Familienkomödie „Bedtime Stories“ von Disney hingerissen von den Erzählkünsten Adam Sandlers (“Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme“). In dem Drehbuch von Matt Lopez spielt Sandler einen gestressten Immobilien-Unternehmer, der seiner Nichte und seinem Neffen mit Vorliebe übertriebene Gutenacht-Geschichten erzählt.

Sein Leben steht plötzlich Kopf als die Storys Wirklichkeit werden. Die Dreharbeiten unter der Regie von Adam Shankman (“Unzertrennlich“, „Hairspray“) sollen laut Filmfachblatt „Hollywood-Reporter“ im Februar beginnen.

Ridley Scott setzt Gucci in Szene


Ridley Scott (“American Gangster“) will der italienischen Designer-Familie Gucci ein Denkmal setzen. Das Filmprojekt, das noch keinen Titel hat, soll die wilden und glamourösen Jahre der Guccis in den 70er und 80er Jahren auf die Leinwand bringen. Damals brachten die 153 Läden weltweit 500 Millionen Dollar (heute umgerechnet rund 350 Millionen Euro) jährlich ein. Im Mittelpunkt steht Maurizio Gucci, der Enkel des Gründers Guccio Gucci.

Er gewinnt am Ende den blutigen Machtkampf um die Führung des Mode-Giganten. Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs - als die Entwürfe von Kreativdirektor Tom Ford Gucci wieder aufregend machten - wird er 1995 vor seiner Wohnung in Mailand erschossen. Charles Randolph (“Die Dolmetscherin“) soll das Drehbuch schreiben sobald der Streik der Hollywood-Autoren vorbei ist, berichtet das Branchenblatt „Variety“.

Samuel L. Jackson als Kindermädchen

Samuel L. Jackson (“Black Snake Moan“) übernimmt in „Man That Rocks the Cradle“ eine für ihn eher ungewöhnliche Rolle: Er spielt ein Kindermädchen. In dem Script von Josh Cagan beschließt ein überarbeiteter Vater von vier Kindern sich eine Hilfe ins Haus zu holen: Marion Delacroix (Jackson), ein angeblicher „Kinder-Flüsterer“ aus den Südstaaten, berichtet „Variety“. Jackson will den Film zusammen mit Michael Nash und seiner Produktionsfirma Uppity Films produzieren.

( dpa/memo )