RTL-Dschungel

Meziani hätte sich selbst aus dem Camp gewählt

Michael Meziani (41) hat das RTL-Dschungelcamp als Erster verlassen müssen. Der Soap-Darsteller („Vebotene Liebe", „Marienhof") meint den Grund für die Ungunst der Zuschauer zu kennen – und spricht darüber auf Morgenpost Online. Er glaubt auch zu wissen, wer Dschungelkönig wird.

Morgenpost Online: Glückwunsch, Sie sind frei.

Michael Meziani: Ich habe heute im 5-Sterne-Hotel erstmal ein Drei-Gänge-Menü bestellt, Hähnchen, Pute, Fisch. Aber ich bin auch traurig, raus zu sein. Ich konnte dem Zuschauer nicht zeigen, was in mir steckt.

Morgenpost Online: Wollten Sie zeigen, dass Sie Maden und Känguruhoden essen können?

Meziani: Muscheln und Scampis sind auch nicht appetitlicher. Da ist nur diese Barriere, die wir im Kopf haben.

Morgenpost Online: Was hätten Sie denn gerne gezeigt, was Großes in Ihnen steckt?

Meziani: Ich hätte gerne gezeigt, wie ich wirklich bin, was ich kann. Ich habe gehört, es gab zu wenig Bilder von mir. Man quatscht da 24 Stunden, aber hat keinen Einfluss auf die Bilder. Es gab kaum welche von mir. Jetzt denken alle, ich bin langweilig.

Morgenpost Online: Dann beweisen Sie JETZT doch mal das Gegenteil!

Meziani: Gut, ich habe keine Affären, kann keine Zickereien bieten. Ich bin Vater und Ehemann. Wenn ich vorm TV gesessen hätte, ich hätte ich mich auch raus gewählt.

Morgenpost Online: Was war los?

Meziani: Ich habe mich eingesperrt gefühlt, hatte die ganze Zeit so ein beklemmendes Gefühl. Schon beim Einzug ins Camp, dachte ich: „Oh mein Gott, das ist hier ja superklein alles.“ Man fühlt sich wie ein Tier. Wie im Gefängnis. Dies hat sich nach zwei Tagen gegeben. Aber dann dieser Hunger. Ich habe mindestens drei Kilo abgenommen. Ich sehe aus, als würde ich von `nem Krankenlager kommen.

Morgenpost Online: Was war der schlimmste Moment?

Meziani: Diese ständige Panik vor den ganzen Viechern, ich habe eine Riesen-Angst vor Fledermäusen.

Morgenpost Online: Haben Sie mit dem RTL-Psychologen darüber gesprochen?

Meziani: Ja! Er hat geprüft, ob ich psychisch stabil für das Dschungelcamp bin. Und er hat heute geholfen, dass ich wieder zurück ins Leben finde. Nichts tiefenpsychologisches, sondern er hat mich darauf vorbereitet, dass es nun wieder laut wird.

Morgenpost Online: Aber Sie waren doch nur zehn Tage weg?

Meziani: Zehn Tage fernab jeglicher Zivilisation, nur mit Plumpsklo, ohne Essen, kaum Schlaf.

Morgenpost Online: Zehn Tage… - für einen fünfstelligen Euro-Betrag und einen Karriereschub, schließlich sind Sie seit 2008 beim Marienhof raus…

Meziani: Ja, auch das hat mich auch motiviert, ins Dschungelcamp zu ziehen. Es gab eine Menge Gründe mitzumachen. Aber im Vordergrund stand die Herausforderung.

Morgenpost Online: Wer wird Dschungelkönig?

Meziani: Norbert Schramm, wenn der erstmal aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, geht’s los. Er ist mein MacGyver.

Die neuesten Abgründe, die sich im Dschungel-Camp auftun, kommentiert täglich an dieser Stelle unsere Autorin Maike Jansen. Auch wenn ihre Ekelschwelle zweifellos niedriger liegt als bei jedem der dort einquartierten C- und D-Promis, versicherte sie der Redaktion, sämtliche Madenattacken auf Ingrid van Bergen mit zu erleiden und selbst dann weiterzuschreiben, wenn Giulia Siegel Känguru-Hoden verzehren sollte. Auf sämtliche möglichen Ansprüche auf Schmerzensgeld sowie die Erstattung eventuell anfallender Folgekosten für eine psychologische Nachbehandlung verzichtete sie vorab schriftlich.

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