Neues Museum

Berlin bekommt sensationelle Leihgabe aus dem Sudan

Im Neuen Museum werden künftig auch 2000 Jahre alte Tempelreliefs aus dem Sudan zu sehen sein. Die 74 äußerst zerbrechlichen Sandsteinblöcke sind bereits angeliefert worden. In Berlin kommen die kostbaren Stücke in ein ganz besonderes Regal.

Archäologen sind manchmal die besseren Politiker, findet Dietrich Wildung, Chef des Ägyptischen Museums. Denn Archäologie, beziehungsweise deren Ausgrabungen in Ländern wie Ägypten, Irak oder dem Sudan tragen nicht selten als „stabilisierende Faktoren“ zu einem kulturpolitischen Dialog bei. Und so ist für Wildung die Übergabe des dreiteiligen meroitischen Tempelreliefs – vorerst auf Basis eines Leihvertrages – schlichtweg „sensationell“ und ein „Zeichen der Hoffnung in diesem geschundenen Land, dass sich die Verhältnisse bessern“. Das Kulturministerium des Sudans hat den Staatlichen Museen 74 fragile Sandsteinblöcke aus einer Wand des Naga-Tempel 200 übergeben. Die Teile stammen ursprünglich aus einem Verbund von rund 1600 Blöcken und Fragmenten. Eine Geste des Dankes für das Engagement der Berliner Museen um die kulturelle Wiedergewinnung der Wüstenstadt Nada, eine der wichtigsten Denkmalstätten des Landes, rund zwei Stunden von der Hauptstadt Khartum entfernt. Der Hintergrund: Seit 1995 gräbt ein Berliner Archäologenteam in der ehemaligen Königsstätte.

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