Filmkritik

"Submarino" - Kindsein ist kein Spaß auf dieser Welt

Das Paradies der Kindheit kann sehr klein sein. So groß zum Beispiel wie unter einer Bettdecke Platz ist. Da ist es hell und weiß und drei Kinder glucksen und spielen.

Taufe spielen sie. Nick und sein Bruder geben ihrem neugeborenen Bruder einen Namen. Sie müssen das machen, sie müssen sich kümmern, ihre Mutter ist die meiste Zeit so hackedicht, dass sie sich nicht mal an ihren eigenen Namen erinnert. Zwei Stunden später stecken wir in Thomas Vinterbergs "Submarino" wieder mit ihnen unter einer Decke, und wissen, dass von ihnen nur einer überlebt. Die Welt, der große Folterknecht hat sie zwei Stunden unter Wasser gehalten, die durch Vinterbergs graugrünes und eiskaltzugiges Kopenhagen straucheln, in unterschiedlichen Graden der Bedröhnung. Sie haben alles gegeben, was sie haben, was ihnen gelassen wurde von der Welt, in die sie hinein geboren wurden, an Würde, an Wille, an Wärme.

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