Stilfrage

Gesprächsstoff für den Herbst

Curtain Bang, Fringe und Clumpy Lashes sagen Ihnen nichts? Perfekt, dann haben Sie ausreichend Gesprächsstoff, findet Cordula Schmitz.

Cordula Schmitz

Cordula Schmitz

Foto: Marcela Fae

Um für den Herbst entsprechend gerüstet zu sein, bedarf es nicht nur der richtigen Kleidung, sondern auch der richtigen Ausrüstung für die bevorstehenden Konversationen auf den privaten Essen, zu denen man nun wieder vermehrt eingeladen wird. Dort sitzen sie dann also in Rot, Camel oder Tannengrün gekleidet und reden, reden, reden.

Falls Sie in die Verlegenheit kommen, mit Modeleuten an einem Tisch zu sitzen, gibt es hier die wichtigen Bezeichnungen der vorherrschenden Trends, genannt Buzzwords. Fangen wir bei den Frisuren an. Gerade sehr angesagt ist der „Curtain Bang“. Das hat nicht direkt etwas mit der Bedeutung des englischen Wortes „Vorhang“ zu tun. Vorreiterin bei dieser Frisur war die junge Brigitte Bardot. Bei diesem Look handelt es sich um eine Langhaar-Frisur mit gleichzeitig überlangem Pony.

Sagt Ihnen das nicht zu, können sie den „Curtain Fringe“ ins Rennen werfen und sei es nur, um Ihren Gegenüber zu verwirren. Der „Fringe“ unterscheidet sich vom „Bang“ in der Länge und ist eher für dünnere Haare geeignet. Weiter geht es mit den „Clumpy Lashes“. Dabei handelt es sich um Wimpern, die getuscht und verklumpt werden. Früher sagte man dazu „Fliegenbeine“ – und es galt, sie zu vermeiden. Zuletzt konnte man die „Clumpys“ auf allen Laufstegen in den Gesichtern der Models bewundern.

Vom „Teddy“ spricht man hingegen, wenn man sich im Herbst für einen Mantel entscheidet, der aussieht, als habe man 1000 Teddys das Fell abgezogen und zum Kleidungsstück verarbeitet. Auch ein schönes Thema für eine Dinner-Runde.

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