Nu hat uns der Herbst doch noch einjeholt. Aba ick will jar nich meckan, der Septemba war wirklich herrlich warm und jolden, so richtich zum Jenießen und Sonne tanken. Und det war ooch bitta nötich, bei all den Horrornachrichten, die tachtäglich uff uns einprasseln. Mit der deutschen Wirtschaft jeht’s bergab, hundattausende Wohnungen fehln, nur die Flüchtlingszahln steijen unjebremst weita. Da muss man doch ma ehrlich fragen: Wie lange soll det noch so weitajehn, wo solln die Menschen hin und wer soll det bezahln? Wie sagte schon Ex-Bundespräsident Gauck: „Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich“.

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