Blaulicht-Blog

Ehepaar in eigener Wohnung verletzt, gefesselt und beraubt

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Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Polizeiwagen mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 2. Juli 2022.

Märkisches Viertel: Ehepaar in eigener Wohnung verletzt, gefesselt und beraubt

Ein älteres Ehepaar (81 und 87 Jahre) ist am Freitag in seiner eigenen Wohnung angegriffen, gefesselt und ausgeraubt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Überfall gegen 14.30 Uhr in einer Wohnanlage am Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel. Demnach klingelte es zunächst an der Wohnungstür. Nach einer kurzen Frage sollen eine junge Frau und ein junger Mann den betagten Mieter in die Wohnung gedrängt haben. Dem jungen Paar sollen zwei weitere Komplizen in die Wohnräume gefolgt sein. In der Folge sollen aus dem Quartett heraus der 81-Jährige und seine ebenfalls anwesende 87 Jahre alte Ehefrau mit einem Messer bedroht, geschlagen und gefesselt worden sein. Mit Geld sollen die vier Tatverdächtigen die Wohnung verlassen haben und in unbekannte Richtung geflohen sein. Das Ehepaar konnte sich selbst befreien. Die Senioren erlitten Verletzungen am Kopf und an den Armen und wurden durch Rettungskräfte versorgt. Die Ermittlungen zu dem Raub dauern an.

Zehlendorf: Schwimmer aus dem Schlachtensee geborgen und reanimiert

Rettungstaucher des DRK haben am Sonnabend einen Schwimmer aus dem Schlachtensee geborgen. Einsatzkräfte der DLRG und der Berliner Feuerwehr versorgten ihn. Er wurde reanimiert und in eine Klinik gebracht. Ertrinkender am Schlachtensee reanmiert - hier lesen Sie den kompletten Artikel.

Neukölln: Frau sticht Ex-Partner mit Schere in den Rücken

Bei einem Streit in Neukölln soll eine 29-jährige Frau ihrem Ex-Partner mit einer Schere in den Rücken gestochen haben. Die Tat geschah am Freitagabend in der gemeinsamen Wohnung in der Aronsstraße, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Nach dem Vorfall verließ der 46-Jährige die Wohnung. Eine 20-Jährige, die in der Wohnung anwesend war, informierte die Polizei. Die zwei Frauen und die Einsatzkräfte suchten die Gegend zunächst vergeblich nach dem Verletzten ab. Er kehrte nach Mitternacht von selbst zurück und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer die Verletzung war, konnte die Polizei nicht sagen. Gegen die 29-Jährige wird wegen schwerer Körperverletzung ermittelt.

Gesundbrunnen: Polizisten reanimieren Radfahrer

Einsatzkräfte der Polizei haben am Freitagabend in Gesundbrunnen einen Radfahrer reanimiert. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 48-Jährige gegen 18.25 Uhr die Badstraße und soll plötzlich in Höhe des Hanne-Sobeck-Platzes ohne ersichtlichen Grund gestürzt sein. Passanten machten Polizisten auf den Radfahrer aufmerksam. Die Beamten fanden den 48-Jährigen bewusstlos und ohne Vitalfunktionen und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die wenig später durch Rettungskräfte der Feuerwehr fortgeführt wurden. Der Gestürzte konnte stabilisiert werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Polizisten beendeten nach dem Einsatz ihren Dienst. Die Ermittlungen zu diesem Alleinunfall und damit zur möglichen Ursache des Sturzes dauern an.

Friedrichshain: E-Scooter-Fahrer leicht verletzt

Ein 51 Jahre alter E-Scooter-Fahrer ist am Freitag bei einem Unfall in Friedrichshain verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr gegen 17 Uhr der Fahrer einer Polizeistreife die Frankfurter Allee in Richtung Frankfurter Tor, um dort nach links nach Aufleuchten des grünen Pfeils in die Warschauer Straße abzubiegen. Er stieß mit den entgegenkommenden 51 Jahre alten Fahrer eines E-Scooters zusammen. Der 51-Jährige wurde leicht an Armen und Händen verletzt und wurde durch Rettungskräfte behandelt. Der Fahrer des Streifenwagens und sein Beifahrer blieben unverletzt.

Spandau: Wohnwagen brannte

Wegen des Verdachts der Brandstiftung in Spandau hat ein Brandkommissariat Ermittlungen übernommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 22.30 Uhr zum Askanierring alarmiert, nachdem ein Anwohner einen in Flammen stehenden Wohnwagen in dem dortigen Gewerbegebiet entdeckt hatte. Die Brandbekämpfer löschten das Fahrzeug und drangen für weitere Löscharbeiten in die angrenzenden, größtenteils leerstehenden Gebäudeteile vor. Es wurden keine Personen verletzt.

Berliner Polizei wieder im James-Simon-Park im Einsatz

Einsatzkäfte der Polizei sind in der Nacht zu Sonnabend erneut in den James-Simon-Park in Berlin-Mitte ausgerückt. Dort befanden sich laut Polizei etwa 300 Menschen. Es habe mehrere gefährliche Körperverletzungen gegeben, zwei Menschen seien durch Messerstiche verletzt worden, hieß es weiter. Alle Details zu dem Einsatz lesen Sie hier.

( dpa/BM )