Öffentlicher Nahverkehr

CDU fordert mehr neue U-Bahn-Projekte in Berlin

In Berlin eröffnet am Freitag die neue U-Bahn-Linie 5. Die CDU fordert weitere U-Bahn-Projekte. Wo die Partei noch Bedarf sieht.

Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

Berlin. Anlässlich der Eröffnung des neuen Abschnitts der U-Bahn-Linie 5 im Zentrum Berlins fordert die CDU mehr neue U-Bahn-Projekte. Wichtig seien etwa die Anbindung des Märkischen Viertels über die U8, die Verlängerung der U9 von Rathaus Steglitz nach Lankwitz oder der U1 von der Warschauer Straße zum Ostkreuz, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici am Freitag im Inforadio des RBB.

Auch die Verlängerung der U7 von Rudow zum Flughafen BER habe aus seiner Sicht große Bedeutung, ebenso die Verlängerung der U3 von Krumme Lanke zum Mexikoplatz. Der rot-rot-grüne Senat agiere hier zu zögerlich, sagte Friederici. Ihn stimme aber für die Zukunft „hoffnungsfroh“, das bei Teilen der SPD ein Umdenken zu beobachten sei.

Friederici über U5: Leistungsfähige Ost-West-Verbindung

Den neuen U5-Abschnitt vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof wertete Friederici als wichtigen Baustein im Bemühen, mehr Menschen zum Umstieg in den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zu bewegen. Entstanden sei eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung. Er wünsche sich indes eine Verlängerung vom Hauptbahnhof zur U9, um westliche Stadtteile noch besser anzubinden, so der CDU-Politiker.

Aus seiner Sicht sind unterirdische U-Bahn-Linien trotz vergleichsweise hoher Kosten sinnvoller als Trams, die oft Straßen verstopften. Hingegen setzt der Senat eher auf Straßenbahnen.

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