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Ausflüge zum Mond - direkt von Berlin aus

Anlässlich des 50. Jahrestags der Mondlandung beschäftigen sich viele Berliner Institutionen mit dem Thema Raumfahrt. Eine Auswahl.

Der spektakuläre Dokumentarfilm „Apollo 11“ über die erste Mondlandung wurde aus bisher unveröffentlichtem
Nasa-Material zusammengestellt.

Der spektakuläre Dokumentarfilm „Apollo 11“ über die erste Mondlandung wurde aus bisher unveröffentlichtem Nasa-Material zusammengestellt.

Foto: Piece of Magic

Berlin. Anlässlich des 50. Jahrestags der Mondlandung beschäftigen sich zahlreiche Berliner Institutionen mit dem Thema Raumfahrt – von spielerischen Mondfahrt-Geschichten für Kinder bis hin zu sehenswerten Dokumentationen für Erwachsene. Eine Auswahl.

1. Pankow: Mit der Maus Armstrong auf den Mond fliegen

Wer möchte nicht zum Mond fliegen? Frei nach dem Buch „Armstrong“ von Torben Kuhlmann wird der atemberaubende Flug zum Mond für Kinder zwischen sechs und neun Jahren mittels einer „Virtual-Reality“-Brille simuliert. Mit dabei auf der abenteuerlichen Reise, bei der man Spannendes über die Mondlandung vor 50 Jahren erfährt, ist die kleine Maus namens Armstrong.

Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek, Bizetstr. 41, Pankow, Tram Antonplatz, Mo. 22.7. 10 Uhr, Anm.: Tel. 902 95 38 67

2. Charlottenburg: Predigten zur Landung in der Gedächtniskirche

Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr deutscher Zeit sprach Neil Armstrong seine berühmten Worte: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit“. Zum 50. Jubiläum widmet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit der Predigtreihe „Fly me to the Moon“ der Faszination des Mondes und Fragen nach unserem Platz im Universum.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, Charlottenburg, S+U Zoologischer Garten, jd. 4. So. im Monat um 18 Uhr, www.gedaechtniskirche-berlin.de

3. Prenzlauer Berg: Jubiläumsfest im Zeiss-Großplanetarium

Das Zeiss-Großplanetarium lädt zu zahlreichen Veranstaltungen rund um die Mondlandung vor 50 Jahren ein. So zeigt das Kino am Freitag, 19. Juli., um 21 Uhr die Dokumentation „Im Schatten des Mondes“ mit Nasa-Aufnahmen. Bereits am 18. Juli um 20 Uhr steht die Erstaufführung des neuen Wissenschaftsprogramms „Apollo – 50 Jahre Mondlandung“ an. Das eigentliche Jubiläum wird am 20. Juli (14–1 Uhr) gefeiert.

Zeiss-Großplanetarium Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg, S Prenzlauer Allee, Tel. 421 84 50, www.planetarium.berlin

4. Alt-Treptow: Ein Sonderprogramm zum Forscher Wernher von Braun

In der Archenhold-Sternwarte widmet sich Dr. Felix Lühning dem Leben von Wernher von Braun, der 1945 im Rahmen der „Operation Paperclip“ nach Amerika gelangte und nicht nur das Wissem um die von ihm entwickelte A4-Rakete, sondern auch seine Träume von einer bemannten Weltraumfahrt mitnahm.

Archenhold-Sternwarte Alt-Treptow, Alt-Treptow, S Plänterwald, „Wernher von Braun: Frühe Kampagnen für die bemannte Raumfahrt“, Fr. 19.7., 19.30 Uhr, Karten: 9 Euro, Tel. 42 18 45 10, www.planetarium.berlin

5. Kreuzberg: Im Technikmuseum kreieren Kinder ihren eigenen Film

Das Programm „Der Traum vom Fliegen“ thematisiert die Luftfahrt im Allgemeinen (18.7, 25.7., 1,8. 4,8. 11 Uhr). Beim einstündigen Workshop „Film ab ins All“ (19.7., 26.7., 2.8., zw. 11 und 16 Uhr) kreieren Kinder ab acht Jahren mittels einer Trickfilmbox ihren eigenen Kurzfilm zur Mondlandung. Für Inspirationen sorgt die aktuelle Raumfahrtausstellung.

Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Str. 9, Keuzberg, U Gleisdreieck, Eintritt 8 Euro, erm. 4 Euro, Tel. 90 25 40, www.sdtb.de/technikmuseum

6. Adlershof: Mondlandung im Kino: „Apollo 11“ im Kino Casablanca

„Apollo 11“ zeigt die „wahre Geschichte der ersten Mondlandung im Juli 1969“ aus der Perspektive der Astronauten, des Kontrollzentrums und der Zuschauer in Cape Canaveral. Er entstand aus unveröffentlichten Originalaufnahmen und mehr als 11.000 Stunden Audiomaterial und veranschaulicht eindrucksvoll, welches Abenteuer und Wagnis die Mission damals war.

Kino Casablanca, Friedenstraße 12/13, Sbd. 20 Juli. 18.30 Uhr, 8,50 Euro, alle Spielorte: www.apollo11incinemas.com

7. Oberschöneweide: Einwöchiges Spacecamp im Orbitall des FEZ

Zum Jahrestag der Mondlandung veranstaltet das Orbitall ein internationales Spacecamp mit Übernachtung. Dabei erfahren Jugendliche ab zwölf Jahren alles zu den Apollo-Missionen. Sie können selber Raketen bauen und starten lassen, wie echte Astronauten trainieren und virtuelle Flüge zur ISS unternehmen.

Orbitall/FEZ Straße zum FEZ 2, Köpenick, Tram Freizeit- und Erholungszentrum, Spacecamp: Sbd. 27.7.–Sbd. 3.8., 350 Euro, Tel. 53 07 10, Anmeldung unter orbitall@fez-berlin.de

8. Mitte: Mondinszenierung mit toller Artistik im Chamäleon Theater

Ein Junge träumt davon, Astronaut zu werden und zum Mond zu fliegen. Also bewirbt er sich für ein Astronautentraining, verliebt sich dabei und landet schließlich tatsächlich auf dem Erdtrabanten. Das ist die Geschichte der neuen Produktion „Memories of Fools“ des Cirk La Putyka.

Chamäleon Theater, Rosenthaler Str. 40, Mitte, S Hackescher Markt, bis 18.8. Mi.–Fr. 20, Sbd. 18+21.30 Uhr, So. 18 Uhr, ab 37 Euro, Tel. 400 05 90, www.chamaeleonberlin.com

9. Marzahn: Raketen-Holzwerkstatt für Kinder und Jugendliche

Der RMC Berlin widmet sich dem Raketenmodellbau. Auch Kinder und Jugendliche können diesem Hobby nachgehen. Zusammen mit dem Verein Kiek in Berlin wird eine „Raketen-Holzwerkstatt“ angeboten.

Holzwerkstatt im Kiek Berlin, Rosenbecker Str. 25, Marzahn, Fr. 16.30–18.30 Uhr, S7 Ahrensfelde, Tel. 928 37 34, www.rmc-berlin.de

10. Schöneberg: Space Symphonie mit 360-Grad-Reise durch den Weltraum

Eine "Space Symphonie" gibt es am Freitag um 21.30 Uhr im Planetariumssaal. Stephan Graf von Bothmer vereint Filmmusiken in der Art von Star Wars mit Klassik und neuen Klangkombinationen. Dazu gibt es die faszinierendsten Bilder der Weltraumforschung. Bothmer spielt an seinem CineTronium, eine Keyboardburg aus acht Synthesizern und zahlreichen Effektgeräten.

Planetarium am Insulaner, Munsterdamm 90, Schöneberg, S Priesterweg, Eintritt 16 Euro, erm. 12 Euro, Tel. 790 09 30, www.planetarium.berlin