Verkaufsoffene Sonntage

Shopping im Advent: An diesen Sonntagen öffnen die Geschäfte

In der Stadt glänzt und glitzert es, Weihnachten naht. Wann und wo man in Berlin einkaufen gehen kann und welche Geschenke beliebt sind.

Bummel durch eine weihnachtlich geschmückte Einkaufspassage.

Bummel durch eine weihnachtlich geschmückte Einkaufspassage.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Berlin. Durch die geschmückten Einkaufsstraßen bummeln, schöne Geschenke finden, auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein schlürfen: So sieht gelungenes Weihnachts-Shopping in Berlin aus. In diesem Jahr ist das auch an zwei Adventssonntagen möglich: dem 9. und dem 23. Dezember, also dem zweiten und dem vierten Advent. An diesen Tagen dürfen teilnehmende Geschäfte jeweils zwischen 13 und 20 Uhr ihre Läden zum Verkauf öffnen. Der Heiligabend fällt in diesem Jahr auf einen Montag, an diesem Tag dürfen Geschäfte in Berlin bis 14 Uhr ihre Türen offenhalten.

Boutiquen, Kaufhäuser, Malls, Fußgängerzonen und Einkaufsboulevards laden Berliner und Touristen zum Kaufvergnügen ein. Die Öffnungszeiten und Angebote finden Sie hier.

Geschenkgutscheine sind beliebt

Die Einzelhänder erwartet Umfragen zufolge ein gutes Geschäft: Jeder vierte Deutsche will demnach seine Geschenkausgaben in diesem Jahr ein wenig oder sogar deutlich steigern, berichtet der Handelsverband Deutschland (HDE). Im Schnitt wollen die Deutschen 472,30 Euro für Geschenke ausgeben.

Die beliebtesten Gaben sind demnach in diesem Jahr Geschenkgutscheine, gefolgt von Kosmetik und Körperpflege sowie Büchern und Schreibwaren. 40 Prozent der Deutschen geben an, auch gern Uhren und Schmuck zu verschenken, Spielwaren (38 Prozent) sowie Bekleidung (36 Prozent).

Das spiegelt sich in den Umsätzen der entsprechenden Branchen wider. In der Spielwarenbranche beträgt der Umsatzanteil der Monate November und Dezember am Jahresumsatz 26,8 Prozent (Bücher: 24 Prozent, Uhren und Schmuck: 23 Prozent, Kosmetik und Körperpflege 22,8 Prozent).

Auch der Onlinehandel ist weiter im Aufwind

Starke Konkurrenz für die Einzelhändler vor Ort gibt es weiterhin durch den Onlinehandel. Das Online-Weihnachtsgeschäft wird in diesem Jahr laut HDE um knapp zehn Prozent auf 13,4 Milliarden Euro wachsen (erwarteter Gesamtumsatz 2018: 53,6 Milliarden Euro). Vor zehn Jahren lag der Online-Weihnachtsumsatz noch bei 3,2 Milliarden Euro und der Gesamtumsatz bei 12,6 Milliarden Euro. Allein der Weihnachtsumsatz dürfte in diesem Jahr also höher ausfallen als der Online-Umsatz des gesamten Jahres 2008.

Was der Onlinehandel allerdings nicht bietet, ist der gemütliche Ausklang auf einem der stimmungsvollen Berliner Weihnachtsmärkte. Oder Sie kehren zwischenzeitlich zum Weihnachtsliedersingen oder zu einer besinnlichen Andacht in eine der Berliner Kirchen ein.

Und wer Glück hat, trifft auf seinem Einkaufsbummel sogar den Weihnachtsmann.

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